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Gegen Hass und Entwürdigung: Aktionsnetz „kNOw HATE!“ gegründet

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Mit notwendigen Maßnahmen gegen menschenverachtende Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen, mit Initiativen und Projekten gegen die Phänomene Hate Speech und Hate Crime, setzt sich zukünftig ein landesweites Netzwerk auseinander, das jetzt in Stuttgart gegründet wurde. Dem „Aktionsnetz kNOw HATE!“ gehören Fachleute aus Bildungseinrichtungen, Ministerien und der Polizei, sowie aus Initiativen und Vereinen potentieller Betroffenengruppen an. Weiterlesen

Expedition wir sind hier!

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Wir sind hier!
Passend zu dem diesjährigen Motto der CSD Politparade in Stuttgart „Expedition wir“ sagen wir von der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg „biz buradayız!“, was bedeutet „Wir sind hier!“. Das zeigen wir auch dieses Jahr wieder durch unsere Teilnahme an der Politparade. Stuttgart ist eine vielfältige Stadt, in der unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt zusammenleben. Unter ihnen befinden sich auch Menschen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer sehen.

Deshalb möchten wir in einer Abendveranstaltung Stimmen von Menschen hören, die LSBTTIQ sind und eine Migrationsgeschichte haben. Wir möchten mehr über ihr Leben erfahren: Wie geht es ihnen in Stuttgart und speziell in der LSBTTIQ Community? Fühlen sie sich als Teil der LSBTTIQ Community? Welche Erfahrungen machen sie und welche Beobachtungen/Entwicklungen nehmen sie wahr? Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie sehr herzlich ein. In einer Gesprächsrunde unterhalten sich Menschen mit Migrationsgeschichte über ihr Leben in Stuttgart und in der LSBTTIQ Community und es gibt einen Einblick in Lebensgeschichten aus dem Projekt „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra – Kultursensible sexuelle Orientierung“.

Für musikalische Unterhaltung sorgt der Neyzen Nefi Akkay. Moderiert wird die Veranstaltung von Olcay Miyanyedi

Wann: Dienstag, 24.Juli 2018, 18-20 Uhr
Wo: tgbw, Reinsburgstraße 82, 70178 Stuttgart

Trauer um Gündungsmitglied Aykut Düzgüner

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Aykut Düzgüner, Gründungsmitglied der tgbw und langjähriges Mitglied im tgbw-Vorstand, ist plötzlich und unerwartet verstorben.

Vorstand und Mitarbeiter der tgbw trauern um einen Menschen, der immer für alle da war – und jetzt plötzlich nicht mehr ist.

Wir trauern um eine Stimme, die uns vertraut war – und jetzt schweigt.

Er fehlt uns!

Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand  nehmen kann.

Finalist beim Google-Wettbewerb

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Große Chance auf Fördergelder von Google

Die Kolleginnen und Kollegen der tgbw-Geschäftsstelle (nicht vollständig)

Das tgbw-Projekt „Net vs. Nuts – Zivilcourage im Netz“ erreicht Finale im Google-Wettbewerb

Jetzt hoffen alle auf viele Stimmen, damit die 20.000 Euro von Google kommen: Bei über 2.500 Einreichungen zum großen Wettbewerb „google-Impact Challenge“ schaffte es der Projektvorschlag  „Net vs. Nuts – Zivilcourage im Netz“ der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) unter die besten 100 lokalen Projekte. „Durch das Erreichen des Finales haben wir die große Chance, am Ende zu den 50 Gewinnern zu zählen und damit eine Fördersumme von 20.000 Euro zu bekommen. Dazu brauchen wir die Unterstützung von allen hier in der Region“, sagt Pressereferent Werner Schulz von der tgbw. Weiterlesen

Weiterbildung „kNOw HATE CRIME!“

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„kNOw HATE CRIME!“ – Weiterbildung zum Problemfeld Hasskriminalität

Zusammen mit Expertinnen und Experten gegen „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und zusammen mit Betroffenengruppen möchte eine neu konzipierte Fortbildung das Problemfeld „Hasskriminalität“ in seinen vielfältigen Facetten aufzeigen und präventiv behandeln. Wir laden Sie hier sehr herzlich zur Teilnahme ein!

Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts „kNOw HATE CRIME!“, das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) landesweit umsetzt, gefördert duch den Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union.

Wesentlicher Teil der dreijährigen Maßnahme ist eine Weiterbildungsreihe für Beratungs- und Handlungskompetenz im komplexen Problemfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen. Weiterlesen

Wir sind’s – die Zukunft! #sommerakademie sei dabei!

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Du interessierst Dich für Politik? Du willst Dich einmischen? Und wolltest immer schon mitmachen, statt nur zu reden und zu liken? Dann bewirb Dich bei unserer SOMMERAKADEMIE!

Wir sind’s – die Zukunft!

Sommerakademie der Türkischen Gemeinde in Deutschland

30. Juli bis 3. August 2018 in Berlin

Erlebe hautnah mit, wie Politik gemacht wird: ob in der Jugendorganisation oder im Bundestag. Diskutiere im Open Space über Themen, die Dir wichtig sind und stärke Deine Diversity-Kompetenzen. Sei dabei und lerne andere engagierte Leute kennen, die Lust haben, unsere Zukunft mitzugestalten!


Die Sommerakademie richtet sich an junge engagierte Leute (18–30 Jahre) unterschiedlichster Herkunft. Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos und Unterkunft ist inklusive. An- und Abreise nach Berlin können erstattet werden. Alle Teilnehmer*innen der Sommerakademie erhalten ein Zertifikat.

Bewirb Dich bis zum 31. Mai 2018 online unter folgendem Link: Hier geht es zum Anmeldeformular. Wenn Du Nachfragen hast, kannst Du Dich gerne im Büro der TGD melden unter der 030 21 96 80 84 oder per Mail an info(Replace this parenthesis with the @ sign)tgd.de.

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Flyer & Programm als PDF

Veranstaltungsort:
Jugendhotel BerlinCity
Crellestr. 22, 10827 Berlin
www.jugendhotel-berlin.de

Virtueller Fachtag: „Schluss mit Ohnmacht!“

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Impulse und Diskussionen zum Thema Hate Speech

Durch das Phänomen Hate Speech, durch Hetze, Hass und Diskriminierung im Netz, sind weiterhin tagtäglich unzählige Menschen betroffen, die sich politisch und sozial engagieren. Sie müssen sich und andere vor Angriffen im Internet schützen und wollen für ein positives gesellschaftliches Klima – online und offline – sorgen. Aber wie?

Welche Hintergründe – psychologisch, sozial, politisch – sind wichtig, um das Phänomen Hate Speech wirklich zu begreifen? Wie lässt sich das Problem eingrenzen, etwa im juristischen Bereich? Wo hilft Datenschutz oder Medienkompetenz? Welche praktikablen pädagogischen Wege zum Schutz, zur Reaktion und zur Abwehr haben sich tatsächlich bewährt? Auf diese Fragen will der Fachtag „Schluss mit Ohnmacht!“ Antworten und Erklärungen geben.

Bei diesem zweiteiligen virtuellen Fachtag treffen sich im Online-Forum Expertinnen und Experten rund um das Thema Hate Speech, um sich zum aktuellen Handlungsbedarf auszutauschen. Mehr als 10 Referenten werden wissenschaftliche Erkenntnisse bündeln und Präventions- sowie Interventionsansätze vorstellen. Dabei werden sich kurze Impulse, Videos, interaktive Methoden und Diskussionen abwechseln.

Der zweiteilige virtuelle Fachtag „Schluss mit Ohnmacht!“, der von der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) in Kooperation mit der SINUS-Akademie durchgeführt wird, ist kostenfrei. Eine Anmeldung über die unten angegebenen Links ist erforderlich. Die Anmeldung für nur einen Teil ist möglich.

 

Termine des virtuellen Fachtags

Teil 1: 06.04.2018, von 15:00 bis 17:00

Zur Anmeldung bitte hier klicken

Teil 2: 16.04.2018, von 17:00 bis 19:00

Zur Anmeldung bitte hier klicken

Immer 15 Minuten vor Beginn des Webinars können sich die Teilnehmer_innen im virtuellen Seminarraum anmelden und bekommen von der Moderation eine Einführung in die Möglichkeiten der Webinar-Plattform „Vitero“. Als Technik benötigen Sie lediglich ein Headset (Kopfhörer und Mikrofon).

Türkische Gemeinde erstattet Anzeige wegen Volksverhetzung gegen AfD-Politiker

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Die Türkische Gemeinde in Deutschland e.V. erstattet nach den rassistischen Angriffen und groben Beleidigungen durch Sachsen-Anhalts AfD-Chef Andre Poggenburg Anzeige wegen Volksverhetzung gegen den Politiker.

Poggenburg hatte beim politischen Aschermittwoch seiner Partei am 14.02. 2018 im sächsischen Nentmannsdorf die Türkische Gemeinde unter anderem als „Kümmelhändler“ und „Kameltreiber“ verunglimpft. Vor der jubelnden Anhängerkulisse, die in Sprechchören lauthals „Ab-schie-ben“ grölte, forderte er, sie sollten  „sich dahin scheren, wo sie hingehören, weit, weit hinter den Bosporus, zu ihren Lehmhütten und Vielweibern.“

Der Verbandsvorsitzende Gökay Sofuoglu verurteilte die Aussagen deutlich. Gegenüber der Deutschen Presseagentur erklärte er:

„Solche Beleidigungen kann man nicht ignorieren und stillschweigend hinnehmen, immerhin kommen sie von einer Partei, die mittlerweile in zahlreichen Parlamenten sitzt“. Im ZDF-Interview stellte der TGD-Vorsitzende klar: „Auch AfD-Politiker müssen wissen, dass wir in einem Rechtsstaat leben, in dem Volksverhetzung verboten ist“.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier sagte am 15.02. 2018: „Was ich sehe ist, dass es Politiker gibt, die Maßlosigkeit in der Sprache, Rücksichtslosigkeit und Hass in ihrer Haltung zu einer eigenen Strategie machen. Und ich hoffe nur, dass sich die Bürgerinnen und Bürger dieses Landes nicht vor diesen Karren spannen lassen.“Auch Justizminister Heiko Maas verurteilte Poggenburgs Ausfälle: „Wer Menschen aufgrund ihrer Herkunft oder Abstammung diskriminiert, muss sich vorhalten lassen, ein Rassist zu sein“.

 

 

Lesen Sie hier die Pressemitteilung der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V.

Austausch mit Mitgliedern des NSU-Untersuchungsausschusses der Grünen-Fraktion

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Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg mit ihrer Fachstelle LEUCHTLINIE trat am 23. 01. 2017 in einen Austausch mit Mitgliedern des NSU-Untersuchungsausschusses der Grünen-Fraktion im Landtag Baden-Württemberg: Jürgen Filius (4.v.r.), Petra Häffner (4.v.l.), Susanne Bay (6.v.l.), Alex Maier (2.v.r). Schwerpunkte der Diskussionen waren die Praxiserfahrungen der Fachstelle LEUCHTLINIE, die Arbeit des Ausschusses und Perspektiven für die Zeit nach dem in wenigen Monaten zu erwartenden NSU-Urteil.

Außerdem mit auf dem Bild: Heval Demirdögen, Gökay Sofuoglu, Frank Baumeister, Werner Schulz, Kerstin Müller