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„Wa Ti Wa“ (Wasser, Tiere und Wald) – Naturerfahrung und Umweltbildung für Kinder

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Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) hat am 1. Januar dieses Jahres ihr erstes Umweltprojekt für Kinder gestartet: „Wa Ti Wa“. Gefördert wird das Projekt für die Laufzeit von einem Jahr von der Deutschen Postcode Lotterie.

Kindern mit und ohne Migrationshintergrund soll ein besserer und nachhaltiger Zugang zur Natur ermöglicht werden. Deshalb führen wir kindgerechte Umweltexkursionen durch. Durch halbtägige Ausflüge ins Stuttgarter Umland wird die Natur mit allen Sinnen erfahren. Themen im Projekt „Wa Ti Wa“ sind Wasser, Tiere und der Wald. Spaß und Spiel sind immer mit dabei, damit die Kinder sich mit Freude und Vertrauen in der Natur ausprobieren können. Unter Anleitung von Umweltpädagog*innen und Expert*innen sind für die Projektlaufzeit 16 Exkursionen geplant.

 

Wir möchten mit dem Projekt mehr Akzeptanz für die Notwendigkeit des Naturschutzes schaffen, da dieser eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe ist. Die Kinder sollen bereits im jungen Alter einen Zugang zur Schönheit der Natur bekommen und deren Vielfalt entdecken können. Durch diese Erlebnisse, Erfahrungen und Erkenntnisse können sie auch ihre Familien für den Schutz der Natur begeistern und sensibilisieren. Die tiefe Einsicht, dass jeder einzelne Mensch zum Umweltschutz beitragen kann auf seine Art und mit seiner Lebensweise und dass dies einer der lohnenswertesten, schönsten und wichtigsten Ziele überhaupt sein kann, machen wir den Kindern mit allen Sinnen erlebbar.

 

Gerade in Zeiten der Corona-Pandemie, in der die Kinder ohnehin zu viel Zeit zu Hause verbringen müssen, wollen wir eine Möglichkeit schaffen, dass sie die Natur neu entdecken und eine Lust draußen zu sein entwickeln. Hierbei wird natürlich auf ein Hygienekonzept zurückgegriffen, dass alle Corona-Regeln berücksichtigt.

Projektlaufzeit: 01.01.2021 bis 31.12.2021

Projektverantwortliche: Helin Brenner

E-Mail: Helin.brenner(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

tgbw startet Ehrenamtsbörse für Menschen mit Behinderung aus unterschiedlichen Kulturen

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Itimi (Inklusiv teilhaben interagieren mitmachen integrieren)

 

Aufbauen, Betreiben und Etablieren der Ehrenamtsbörse „Itimi“ für Menschen mit  Behinderung aus unterschiedlichen Kulturen.

Laufzeit: 01.12.2020 – 31.12 2021

 

 

Bei Itimi geht es darum, Menschen mit Behinderung aus unterschiedlichen Kulturen eine Chance auf gesellschaftliches Engagement zu bieten. Ziel ist es, nachhaltige Bedingungen und Strukturen zu schaffen, die Menschen mit Behinderungen aus unterschiedlichen Kulturen ganz selbstverständlich freiwilliges Engagement ermöglichen. Wir wollen mit diesem Projekt sichtbar machen, dass auch Menschen mit Behinderung anderen helfen und so einen Beitrag zum gesellschaftlichen Miteinander leisten können, zu dem sie bislang im Regelfall gar keine Möglichkeit haben. Das Projekt will so zu mehr Teilhabe der Zielgruppe am gesellschaftlichen Leben beitragen, ganz im Sinne der UN-Behindertenrechtskonvention.

 

Deshalb stellen wir mit Itimi eine Ehrenamtsbörse zur Verfügung, die Menschen und Organisationen digital und analog zusammenbringt, damit man gemeinsam aktiv werden kann und sich für andere engagiert. Dabei ist das Projektteam der tgbw für alle Beteiligten Ansprechpartner, Vermittler und, wo notwendig, „kultureller Übersetzer“, um den Menschen, die immer eher als Empfänger von Hilfe und Engagement gesehen werden, die Möglichkeit für eigene Aktivitäten zu bieten. Damit wollen wir bei den Beteiligten und in der Gesellschaft einen Perspektivwechsel anstoßen, damit Inklusion und somit auch Integration nicht nur Schlagworte bleiben.

Projektverantwortliche: Helin Brenner

E-Mail: Helin.brenner(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

 

                                                                                                  

Stuttgart: Gemeinsames Gedenken am ersten Jahrestag des Anschlags von Hanau

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Am 19.02.2021 gedachten die Jüdische Studierendenunion Württemberg (JSUW), die Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg, IRGW, der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume, die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) und OFEK gemeinsam der Opfer des rassistischen Terroranschlags in Hanau vor einem Jahr.

Die Redebeiträge auf Youtube finden Sie HIER

WIR TRAUERN UM FERHAT, GÖKHAN, HAMZA, SAID, MERCEDES, SEDAT, KALOYAN, VILI UND FATIH, …

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…DIE AM 19. FEBRUAR BEI EINEM RASSISTISCH MOTIVIERTEN ATTENTAT IN HANAU ERMORDET WURDEN.

Pressemitteilung des Verbandes der Beratungsstellen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt (VBRG) vom 19.02.2021. Die Fachstelle LEUCHTLINIE, die von der tgbw getragen wird, ist Mifglied im VBRG

 *Gemeinsam mit den Hinterbliebenen, Überlebenden, Freund*innen und der Initiative 19.2. Hanau fordern wir Gerechtigkeit, lückenlose Aufklärung, ein würdiges Gedenken und politische Konsequenzen.

 *Die Landesregierung Hessen muss die politische Verantwortung für fehlerhaftes Polizei- und Behördenhandeln übernehmen und einen Rechtsterrorismus-Opferfonds einrichten. Mehr als 15.000 Menschen unterstützen diese Forderung in einer Petition an den hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) und dessen Stellvertreter Tarek Al-Wazir (Bündnis 90/Die Grünen).

 *Das zuständige Polizeipräsidium Südosthessen und der Leiter der Landespolizei Hessen müssen die zahllosen Fragen der Hinterbliebenen und Überlebenden zum Polizeieinsatz beantworten – und damit dem Beispiel der Bundesanwaltschaft folgen.

 *Institutioneller Rassismus hat dazu geführt, dass die Überlebenden und Hinterbliebenen des Hanau-Attentats mit Demütigungen und Täter-Opfer-Umkehr konfrontiert waren, wie bereits 14 Jahre zuvor die Familie des NSU-Mordopfers Halit Yozgat in Kassel. Das Innenministerium Hessen muss daher ein überzeugendes Konzept vorlegen, mit dem der institutionelle Rassismus beim Umgang mit Überlebenden und Hinterbliebenen von Rechtsterrorismus und rassistischer Gewalt beendet wird.

Heute vor genau einem Jahr – am 19. Februar 2020 – wurden in Hanau Ferhat Unvar, Gökhan Gültekin, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Sedat Gürbüz, Kaloyan Velkov, Vili Viorel Păun und Fatih Saraçoğlu durch einen rassistisch motivierten Attentäter ermordet, der weitere Menschen verletzte und anschließend seine Mutter und sich selbst tötete.

Seit 365 Tagen ist der Schmerz und die Trauer über die Ermordung ihrer Söhne und ihrer Tochter, ihrer Schwester und ihrer Brüder, ihrer Freunde und Freundin für die Hinterbliebenen, die Überlebenden und ihre Freund*innen mit Forderungen an Polizei, Justiz und politisch Verantwortliche verbunden, die endlich gehört und erfüllt werden müssen.

Die im VBRG e.V. zusammengeschlossenen 15 Beratungsstellen für Betroffene rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt stehen solidarisch an der Seite der Hinterbliebenen und Überlebenden und unterstützen deren Forderungen nach:

  • Umfassende Aufklärung und Antworten zum Polizeihandeln in der Tatnacht und danach.
  • Die Einrichtung eines Rechtsterrorismus-Opferfonds durch die hessische Landesregierung.
  • Gerechtigkeit.
  • Eine lückenlose Aufklärung des Attentats und der Verantwortung staatlicher Behörden.
  • Politische Konsequenzen sowohl in Hessen als auch bundesweit.
  • Ein angemessenes Erinnern und Gedenken im öffentlichen Raum.

Gemeinsam mit der Initiative Hanau 19. Februar und vielen anderen rufen wir zur Teilnahme an den zahlreichen Kundgebungen, Demonstration und digitalen Gedenkaktionen auf und hoffen, dass sich im gesamten Bundesgebiet viele Menschen beteiligen.

Rassistisch, antisemitisch und rechtsextrem motivierte Attentate haben in den vergangenen 24 Monaten dreizehn Todesopfer in Istha bei Kassel, in Halle (Saale) und Hanau gefordert. Hunderte von Menschen wurden im gleichen Zeitraum bei rassistisch, antisemitisch und politisch rechts motivierten Angriffen verletzt; Dutzende Imbissbetreiber, Bar-, Restaurant- und Ladenbesitzer haben durch antisemitisch, rassistisch und rechtsextrem motivierten Brandanschläge ihre Existenzgrundlage verloren.

Als Verband der bundesweiten spezialisierten und professionellen Opferberatungsstellen erwarten wir, dass die Forderungen der Hinterbliebenen und Überlebenden des Attentats in Hanau, der Familie von Walter Lübcke und von Ahmed I. sowie die Forderungen der Hinterbliebenen und Überlebenden des Attentats von Halle (Saale) von den politisch Verantwortlichen gehört und zu einem Wendepunkt im Umgang mit Rassismus, Antisemitismus und rechter Gewalt werden.

Link zur Petition: Hessen braucht JETZT einen Rechtsterrorismus-Opferfond – ein Jahr nach dem Anschlag in Hanau.

https://weact.campact.de/p/hanauopferfonds

 

“Eine Ethnisierung von Straftaten ist falsch!” – Gökay Sofuoglu im Interview mit der Stuttgarter Zeitung

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Nachdem bekannt geworden war, dass es bei den polizeilichen Ermittlungen gegen Straftäter der Stuttgarter Randale-Nacht auf den 21. Juni üblich ist, bei Verdächtigen speziell den Migrationshintergrund zu recherchieren, meldete sich der tgbw-Vorsitzende Gökay Sofuoglu in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zu Wort. Er halte die Abfrage der Einwanderungsbiografien bei Erwachsenen Verdächtigen für grundsätzlich problematisch, so Sofuoglu. ” Eine Ethnisierung von Straftaten ist falsch und geht an dem Problem vorbei”. Es werde hier ein Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Kriminalität hergestellt, der falsch und sehr gefährlich sei. Kultur als Erklärung für kriminelle Handlungen zu nehmen, folge rassistischen Denkmustern. “Ich erwarte Gleichbehandlung aller Beschuldigten!”.

Das gesamte Interview in der Stuttgarter Zeitung vom 17.07. 2020 finden Sie hier: Interview Stuttgarter Zeitung 17.07.2020

 

LEUCHTLINIE 2019: Zunahme der Beratungen um ein Drittel

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2019, im Jahr vier ihres Bestehens, verzeichnete die Beratungsstelle für Betroffenen von rechter Gewalt in Baden-Württemberg,”LEUCHTLINIE” ein kontinuierliches Ausmaß der Fälle von rechter Gewalt im Bundesland, aber einen deutlichen Anstieg der in Anspruch genommenen Beratungen.

Über das bei LEUCHTLINIE in Stuttgart etablierte Monitoringsystem wurden im gesamten Jahr 2019 insgesamt 431 Vorfälle rechter – oder als solche im Verdacht stehender – Straf- und Gewalttaten in Baden-Württemberg erfasst, im Jahr 2018 lag diese Zahl bei 464. Die erfassten Vorfälle wurden und werden weiterhin als Chronik auf der Homepage von LEUCHTLINIE veröffentlicht.

Insgesamt 191 Vorfällen ging das LEUCHTLINIE-Beratungsteam nach – ein konstanter Wert im Vergleich zum Vorjahr. Auf 123 dieser Vorfälle wurden wir über unser Monitoring aufmerksam und versuchten anschließend Kontakt zu den Betroffenen aufzunehmen. Bei den weiteren 68 Vorfällen wurden wir direkt kontaktiert, entweder über unsere Webseite, per E-Mail oder per Telefon-Hotline.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der Anteil an Personen, die sich direkt an die Beratungsstelle LEUCHTLINIE wendeten, deutlich erhöht. Wir erkennen darin einen Effekt der eingesetzten Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa die mehrsprachigen Flyer oder auch die Kino-Spots, die zu einer gesteigerten Sichtbarkeit und Bekanntheit der Beratungseinrichtung geführt haben.

Grundsätzlich richtet sich rechte Gewalt gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen, die pauschal abgelehnt werden, was mit dem Begriff “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” (GMF) beschrieben wird. Von den 191 Vorfällen, die von LEUCHTLINIE bearbeitet wurden, schätzten wir 162 als GMF motiviert ein, 4 als nicht GMF motiviert und bei 25 blieb dies unklar. Von den 162 GMF motivierten Vorfällen hatten – nach den uns vorliegenden Angaben – 100 einen fremdenfeindlichen, rassistischen oder muslimfeindlichen Hintergrund. 28 der Vorfälle richteten sich gegen politisch Andersdenkende, 11 der Vorfälle richteten sich gegen Personen auf Grund ihrer Rolle oder Funktion (z.B. Zeug_innen) und 10 gegen jüdische Menschen. Andere Tatmotive, mit denen wir vereinzelt konfrontiert waren, waren Ablehnung von LSBTIQ*-Menschen, obdachlosen Menschen, Sexismus, Antiziganismus und Menschen mit Behinderung.

Insgesamt hatten wir bei 172 aus den 191 nachgegangenen Vorfällen Hinweise darauf, dass eine rechte Gewalttat vorlag. Die Gewalttaten, die in diesen Fällen begangen wurden, stuften wir ein als Beleidigungen (in 51 Fällen), Bedrohungen bzw. Nötigungen (in 44 Fällen), Körperverletzungen (in 38 Fällen), Sachbeschädigungen (in 19 Fällen), versuchte Körperverletzung (in 13 Fällen), Brandstiftungen (in 7 Fällen), versuchte Tötung (in zwei Fällen) und Tötung (in einem Fall).

2019 haben wir insgesamt 98 Menschen beraten, die von rechter Gewalt betroffen waren. Damit verzeichnete LEUCHTLINIE einen Anstieg bei den Beratungsprozessen um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr (2018: 74). Vor diesem Hintergrund ist die im Herbst 2019 vollzogene Mitgliedschaft von LEUCHTLINIE im Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) ein besonders wertvoller Schritt zur Professionalisierung der Beratungsarbeit und zur Qualifizierung der Berater_innen.

 

 

Umzug geschafft – alle arbeiten jetzt auf dem selben Niveau: im 2. Stock!

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Es war ein kleiner Kraftakt – aber jetzt ist er geschafft, der lang ersehnte Umzug: Ab sofort arbeiten alle in unserer Bürogemeinschaft auf dem selben Niveau – im zweiten Stock nämlich! Wir freuen uns sehr, dass sich diese tolle Chance in der Stuttgarter Reinsburgstraße ergab und jetzt alle Kolleg_innen der tgbw und des gesamten „Büros der Vielfalt“  in einer Büroeinheit und auf einer Ebene zusammen arbeiten können.

Wir freuen uns auch, dass der Umzug so schnell und so reibungslos vonstatten ging – und daran hat vor allem eine Person einen besonders großen Anteil: Unsere Kollegin Carmela Stifil, das Herz unserer Bürogemeinschaft. Sie hat in den vergangenen Wochen – trotz Corona – Unglaubliches geleistet, organisiert und koordiniert. Dafür von allen ganz herzlichen Dank, liebe Carmela!

Ein großes Dankeschön hat auch die Marbacher Firma “Renovierung0711” von Herrn Yüksel Erdogan verdient (info(Replace this parenthesis with the @ sign)renovierung0711.de), der wir es verdanken, dass alle unsere Umbau- und auch Extra-Wünsche so rechtzeitzig, schnell und sauber umgesetzt wurden!

Schon jetzt freuen wir uns darauf, unsere Partnerorganisationen, Kolleg_innen und Freund_innen – sobald es die Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt – in dem neuen großen Büro im 2. Stock zu begrüßen!

Online Videos von Jugendlichen für die Gesellschaft

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Jugendliche aus mehreren Projekten der tgbw stellen ihre Fähigkeiten in kleinen Anleitungsvideos vor und tragen damit dazu bei, in Zeiten physischer Distanzierung und Isolation, Menschen zu inspirieren, sie aufzuklären und sie zu animieren, sich auszutauschen.

Auf ihrem Youtube Kanal stellt die tgbw die Videos vor. Wir beginnen die Reihe mit den ersten Aufklärungsvideos zur Maskenpflicht und zur Wichtigkeit der Abstandnahme.

Besuchen Sie unseren Youtube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCVXPFb4SZJQV0YWozEjq3iQ

 

Die Brüder Mousab und Suhaib erklären, was es mit der Maskenpflicht auf sich hat.

 

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/oMVxBl28sUA

 

 

 

 

 

 

 

 

Anila erklärt die wichtigsten gesellschaftlichen Regeln und ihre Wichtigkeit in Zeiten von Corona.

 

 

Hier geht’s zum Video (auf Farsi): https://youtu.be/zaJN338POmM

 

LEUCHTLINIE jetzt Mitglied im VBRG e.V. und dort im Vorstand vertreten

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Erfreuliche Nachrichten von der Beratungsstelle LEUCHTLINIE, die von der tgbw getragen wird:
Am 18.11.2019 hat die Mitgliederversammlung des VBRG e.V. (Verband der Beratungsstellen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) dem Antrag auf Mitgliedschaft der Fach- und Beratungsstelle LEUCHTLINIE einstimmig zugestimmt. Heval Demirdöğen, der Leiter der Beratungsstelle LEUCHTLINIE, freut sich über die Aufnahme in den Bundesverband: „Die Mitgliedschaft im VBRG e.V. ist eine Anerkennung für unsere Arbeit. Und sie ist das Ergebnis unserer konzeptionellen Weiterentwicklung und Professionalisierung, die ja immer sehr zentral mit der Ausrichtung unserer Fach- und Beratungsarbeit an den Qualitätsstandards des VBRG verbunden ist.“ Durch die Mitgliedschaft im Bundesverband ergeben sich für die Mitarbeitenden der Fach- und Beratungsstelle beispielsweise Zugänge zu fachspezifischen Weiterbildungsmöglichkeiten, Räumen für kollegialen oder fachlichen Austausch, Datenverarbeitungs-Tools und zu weiteren Angeboten, die mit Blick auf die Beratungsqualität von Bedeutung sind.
Eine weitere erfreuliche Entwicklung wird in Zukunft einen noch intensiveren Austausch mit dem VBRG und den Beratungsstellen in den anderen Bundesländern sicherstellen: Bei den Vorstandswahlen des VBRG am 9.3.2020 in Berlin wurde gemeinsam mit Robert Kusche (Support – RAA Sachsen e.V., Sachsen) , Judith Porath (Opferperspektive e.V., Brandenburg) und Dr. Kai Stoltmann (Zebra e.V., Schleswig-Holstein) auch Heval Demirdöğen einstimmig in den Vorstand gewählt.

Mehr über en VBRG finder sich HIER

#DYP – DEEP Young Parliament geht in die dritte Runde – JuLeiCa Ausbildung für Geflüchtete

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***UPDATE*** Seit dem 18.03.2020 ist die JuLeiCa Reihe unterbrochen. Wir informieren Sie sobald wir die Reihe fortsetzen können.

Seit Frühjahr 2019 führt die tgbw mit ihren Kooperationspartner*innen eine Jugendleitungsausbildung für Jugendliche mit Flucht- und Migrationserfahrung durch. Die neue Ausbildungsreihe beginnt im Februar 2020 und deckt Themen ab wie „Gruppendynamik und Teambuilding“, „Erste-Hilfe-Kurs“, „Aufsichtspflicht“, „Rassismus und anti-GMF“ und „Partizipation und Genderrollen“. Nach der Grundausbildung unterstützt das Projektteam die Teilnehmer*innen bei der eigenverantwortlichen Umsetzung von Miniprojekten und organisiert Vernetzungstreffen mit politischen Akteuren.

 

#DYP wird von der tgbw in Kooperation mit dem Jugendwerk der AWO Württemberg, der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit BW und dem Verein Pyramidea durchgeführt und von dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

 

Fragen können gern an danae.panissie(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de gerichtet werden.

Den Flyer finden Sie hier: https://bit.ly/2SxLJM8