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Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK)

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  1. und 18.11.2018 – jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr:

Verstehen und verstanden werden – Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg

Hier bekommen Sie einen Überblick der Methoden der GFK und der dahinterliegenden gewaltfreien Grundhaltung. Erleben Sie Empathie am Beispiel von Situationen aus Ihrem eigenen Leben und finden Sie heraus, ob und wie die GFK auch Ihr Leben bewusster machen und bereichern kann.

  •      Kommunikationsmauern und -muster, die in eine Sackgasse führen
  •      Die vier Schritte in der GFK:
  1.  klare Beobachtungen (im Gegensatz zu Urteilen und Kritik)
  2.  benennbare Gefühle (im Gegensatz zu Interpretationen)
  3.  ursächliche Bedürfnisse/Beweggründe (im Gegensatz zu Strategien)
  4.  eindeutige Bitten (im Gegensatz zu Forderungen)

Die Referentin:
Heidi Kaufmann

Anti-Gewalt-Training, Training für GFK, Mediation, Coaching, Aufstellungsarbeit

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der Ort:

Reinsburgstr. 82
70178 Stuttgart

Anmeldung:

Werner Schulz
0711 – 88899931
eMail: Werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Gesprächsrunde mit Jugendlichen: [pizza&politika]

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Unter dem Titel [pizza&politika] sind türkeistämmige Jugendliche gezielt als Expertinnen und Experten ausgewählt und eingeladen, um gemeinsam mit anderen Jugendlichen in einer entspannten Atmosphäre über gesellschaftliche und politische Themen zu diskutieren, die ihre Lebenswirklichkeit als „türkeistämmige“ Jugendliche betreffen (können). Dabei soll es aber nicht bleiben! Aus diesem Format heraus möchten wir in naher Zukunft einen Expert*innen-Rat gründen, der seine Stimme dafür nutzen soll, Eure Wahrnehmungen, Wünsche und Forderungen gegenüber der Öffentlichkeit und der Politik zu formulieren.

 

Hier die Infos zur zweiten Veranstaltung, zu der Du herzlich eingeladen bist:

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[pizza&politika]#02 | Montag, 19.11.2018; 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: tgbw, Reinsburgstraße 82 in 70178 Stuttgart

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Thema: Politik und Religion

Wir möchten mit Euch über das Verhältnis von Politik und Religion diskutieren.

Mögliche Fragestellungen könnten dabei sein: Welche Rolle spielt Religion in Eurem Alltag? Welche Rolle spielt Religion in der Gesellschaft? Was fällt Euch auf, wenn über Religion gesprochen wird? Durch wen fühlt ihr Euch in der Politik vertreten?

 

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

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Für Deine Anmeldung oder bei Fragen melde Dich bitte über folgende Kontaktdaten:

Kerstin Müller

E-Mail: kerstin.mueller(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Telefon: 0711.888 999 -32

[pizza&politika] ist ein Teil des Projekts TR in D und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie Leben”.

tgbw zeigt Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“

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Vom 01.09. bis 15.12.2018 stellt die tgbw in der Geschäftsstelle 19 Tafeln über deutsch-jüdische Biographien aus. Die portraitierten jungen Menschen stellen die gesellschaftliche Vielfalt als Stärke dar und treten menschenfeindlichen Diskursen entgegen.

Als Teil des Erinnerungsprojektes „80 Jahre Pogromnacht“ unterstützt die tgbw mit 22 weiteren Institutionen die Initiative der Stadt Stuttgart durch die Präsentation dieser Ausstellung. Halbstündige Führungen durch die Ausstellung können für Gruppen stattfinden. Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte an werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Vernissage am 13.09. 2018

Die Ausstellung wird am 13.09.2018 um 17:00 in der Reinsburgstraße 82 (2.OG) in Stuttgart mit Rabbiner Yehuda Puschkin (Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg) eröffnet. Sie steht auch einzelnen Interessent*innen ohne vorherige Anmeldung offen.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier

Bildungspolitische Fahrt nach Brüssel

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Du interessierst dich für bildungspolitische und gesellschaftliche Themen? Und du hast Freude daran neue Leute kennenzulernen? Außerdem bist du zwischen 16 und 27 Jahre alt und hast vom 31. Oktober bis zum 4. November 2018 Zeit und Lust zu verreisen?

Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir fahren in den Herbstferien (31.10. bis 4.11.2018) für fünf Tage mit einer Gruppe junger Menschen nach Brüssel. Bewerben kann sich hierfür jeder (allerdings ist ein Sprachniveau von mindestsens B2 nötig, um dem Programm folgen zu können). Als Teilnehmergebühr sind lediglich 50 Euro fällig.

Die bildungspolitische Fahrt findet in Zusammenarbeit mit kubus e.V. statt.

 

Was erwartet dich in Brüssel?

Ein Tag im Europäischen Parlament und die Teilnahme an einem Workshop

  • Verschiedene Besichtigungen von Brüsseler Sehenswürdigkeiten, die sich mit demokratischen Themen und der Geschichte der Europäischen Union auseinandersetzen
  • Viele weitere spannende Programmpunkte zu dem Thema Vielfalt
  • Eine tolle Gruppe mit Menschen unterschiedlichster Herkunft
  • Und großartige Betreuer*innen 😉

 

Du hast Interesse?

Bitte schickt uns bis zum 25. September 2018 eine Bewerbungsmail an: hannah.nothstein(Replace this parenthesis with the @ sign)kubusev.org

Die Bewerbung besteht aus:

  • Einem kurzen Lebenslauf (bitte das Sprachniveau angeben)
  • Einem Foto von Euch
  • Einem kleinen Motivationsschreiben (Warum wollt ihr mitmachen? Wie engagiert ihr euch für die Gesellschaft? – eine halbe bis eine Seite reicht vollkommen aus)
  • Einer Einverständniserklärung der Eltern (solltest Du unter 18 Jahre alt sein)

Wir freuen uns auf eine spannende Woche in Brüssel mit tollen Diskussionen!

„Kein Hass im Ländle!“ – Aufruf zum Bündnis und zur Kampagne

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Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren. Sie sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren. Wir müssen agieren um dieser Entwicklung im Blick auf Baden-Württemberg frühzeitig entgegenzuwirken. Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., tgbw, ruft deshalb auf zu einem breiten

Bündnis gegen Rassismus und Gewalt in Baden-Württemberg                      

Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen sind aufgerufen, sich an dem Bündnis zu beteiligen. Weiterlesen

Fachtag: “Salafismus in Deutschland – Gemeinsam gegen die extremistische Gefahr

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Laut Schätzungen des Bundesinnenministeriums bekennen sich bundesweit rund 11000 Menschen zum Salafismus, darunter rund 750 in Baden-Württemberg. Waren es 2013 bereits etwa 5500 Personen, die innerhalb Deutschlands dem salafistischen Spektrum zugerechnet werden konnten, hat sich diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren sogar noch verdoppelt.

Dabei ist der Salafismus kein neues Phänomen, sondern wurde bereits vor Jahren behördlicherseits in aller Deutlichkeit als Gefahrenquelle eingestuft: Salafistische Missionierungsbestrebungen sind ungebrochen und stoßen nach wie vor – gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – auf offene Ohren. Gerade diese anhaltende „Attraktivität“ des Salafismus hebt zugleich die Wichtigkeit der stetigen Auseinandersetzung mit seinem Gefahrenpotential hervor. Wie aber der Radikalisierung begegnen? Zeichnen individuelle Biographien doch ein uneinheitliches und vielschichtiges Bild von Radikalisierungsprozessen.

Um Antworten auf genau diese bleibend aktuelle Anfrage zu geben, wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von Präventionsprojekten ins Leben gerufen, um das Abgleiten junger Menschen in Extremismus und Radikalität zu verhindern und so der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung durch den Salafismus in Deutschland in seiner jeweiligen Ausgestaltung entgegenzutreten. Der Fachtag soll ein Forum bieten für Akteure und Interessierte aus den verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Beteiligung: Welche Initiativen gibt es bereits in Baden-Württemberg und darüber hinaus? Wo liegen ihre jeweiligen Schwerpunkte und wie sind sie ggf. untereinander vernetzt? Wo bieten sich Chancen, gemeinsam noch weitere Schritte vorwärts zu tun?

Auf der Grundlage zweier Fachvorträge am Vormittag möchten wir am Nachmittag zunächst mit unterschiedlichen Akteuren über Präventionsarbeit diskutieren. Im Anschluss wird an „Themen- Tischen“ die Möglichkeit bestehen, einzelne Initiativen genauer kennenzulernen und den persönlichen Kontakt mit den Verantwortlichen herzustellen. Auf diese Weise möchten wir einerseits der Komplexität der aktuellen Herausforderung Rechnung tragen, andererseits aber auch die Möglichkeit zu einer Bündelung von Ressourcen und der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken bieten. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Der Fachtag findet am 28. September 2018 von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr  in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg und dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg statt.

Anmeldung und Rückfragen:

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Geschäftsstelle), Assistenz: Martina Weishaupt, weishaupt(Replace this parenthesis with the @ sign)akademie-rs.de

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Flyer hier zum download.

Treffen zwischen LEUCHTLINIE und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume

Von | Allgemein

Am 8.8.2018 trafen sich Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle LEUCHTLINIE mit dem Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume.

Bei dem konstruktiven Gespräch wurden aktuelle antisemitische Vorfälle in Baden-Württemberg in den Blick genommen und gemeinsame Handlungsstrategien vereinbart, um den Entwicklungen entgegenzutreten und potenziell Betroffene noch besser zu erreichen. Als aktuelle Problemanzeige wurde konkret die wachsende Verunsicherung der jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg durch online verbreitete antisemitische Kommentare, Verschwörungsmythen und Anfeindungen gewertet. „Schauplatz ist in Baden-Württemberg ganz massiv das Internet“, so Dr. Blume. Nach seiner Erkenntnis leiden unter der online verbreiteten Zuschreibung von Verschwörungsmythen mit antisemitischem Hintergrund in erheblichem Maße auch Journalisten und Journalistinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Verwaltungen, sowie Lokalpolitiker und -politikerinnen. Hier sollen in naher Zukunft gemeinsam neue Bausteine zum Schutz der Betroffenen entwickelt und umgesetzt werden.

Um das Phänomen Antisemitismus in Baden-Württemberg umfassend erfassen zu können, ist zudem  ein regelmäßiger Austausch zwischen der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung nötig. Die Fachstelle LEUCHTLINIE freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Referat des Antisemitismusbeauftragten.

Inklusionsfachtag – “Migration und Behinderung”

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Rund 160 Fachkräfte und Interessierte aus den Bereichen der Behindertenhilfe und aus Migrantenorganisationen nahmen am Fachtag des tgbw-Projekts „Mittendrin statt nur dabei“ am 15. Oktober im Hospitalhof in Stuttgart teil. Der Fachtag verlief in einer sehr produktiven Atmosphäre und bot den Teilnehmenden eine Fülle von Informationen und von beruflich verwertbaren Hintergründen zu einem bislang eher vernachlässigten Themenbereich.

 

 

Am Vormittag hielt Dr. Hussein Hamdan von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Vortrag zum Thema „Muslime mit Behinderung in der Pflege“, der sehr alltagsnahe Impulse für die Pflegeprofis und ehrenamtlichen Hilfskräfte vermittelte. Daran anschließend erlebte das Fachtagspublikum eine  Podiumsdiskussion über die Bedeutung kulturspezifischer Kenntnisse und interkultureller Kompetenz in der Behindertenhilfe. An dieser Diskussion und der anschließenden Fragerunde im Plenum nahmen Gökay Sofuoĝlu, Landesvorsitzender der tgbw e.V., Naime Yıldırım, Inklusionsbotschafterin von „Mittendrin“, Walter Tattermusch, Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart, Albrecht Gaiser, Arbeitsstelle Kooperation/Eingliederungshilfe des  Staatlichen Schulamts Stuttgart und Elke Picker, Vorsitzende der Gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg, teil.

Das Nachmittagsprogramm bestand aus vier Workshops, in denen unterschiedliche Themen bearbeitet wurden. Den Schlusspunkt des erfolgreichen – und von Ayse Özbabacan von der Landeshauptstadt Stuttgart sehr angenehm moderierten – Fachtages setzte der Comedian und Rollstuhlfahrer Tan Çaĝlar, der mit seinem Auftritt „Rollt bei mir!“ für einen humorvollen Ausklang sorgte.

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