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Sommerakademie der TGD

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SOMMERAKADEMIE vom 22. -26. Juli in Berlin

Junge engagierte Menschen aus ganz Deutschland gestalten unsere Zukunft mit

Du interessierst Dich für Politik? Du willst Dich einmischen? Und wolltest immer schon mitmachen, statt nur zu reden und zu liken? Dann bewirb Dich bei unserer SOMMERAKADEMIE!

Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) bietet dieses Jahr wieder in Kooperation mit der tgbw, Young Voice tgd und FraTÖP dieses Angebot und freut sich über Bewerberinnen und Bewerber ab 18 Jahren.

Wir prägen Gesellschaft!
Sommerakademie der Türkischen Gemeinde in Deutschland
22. – 26. Juli 2019 in Berlin

Erlebe hautnah mit, wie Politik gemacht wird. Stärke Deine Diversity-Kompetenzen und lerne, wie Du durch sie die Gesellschaft und die Arbeitswelt bereichern kannst. Sei dabei und treffe andere engagierte Leute, die Lust haben, unsere Zukunft mitzugestalten!

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Die Sommerakademie richtet sich an junge engagierte Leute (18-30 Jahre) unterschiedlichster Herkunft aus ganz Deutschland. Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos. Reisekosten sowie Verpflegung können anteilig erstattet werden. Alle Teilnehmer*innen der Sommerakademie erhalten ein Zertifikat.

Bewirb Dich bis zum 15. Juni 2019 über dieses Formular (PDF) und schicke es ausgefüllt an info(Replace this parenthesis with the @ sign)tgd.de.
Wenn du Nachfragen hast, kannst Du Dich gerne im Büro der TGD melden unter der 030 21 96 80 84 oder per Mail an info(Replace this parenthesis with the @ sign)tgd.de.

Wir freuen uns auf Deine Bewerbung!

Der Flyer als PDF zum Weiterleiten: Flyer PDF

Tagungsort in Berlin
Alte Feuerwache
Axel-Springer-Straße 40/41
10969 Berlin-Kreuzberg

Die Sommerakademie wird ermöglicht durch Mittel des Bundesprogramms “Demokratie leben!” des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend.

 

Jugend bewegt… Brüssel!

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Jugend bewegt… Brüssel!

Eine Bildungspolitische Fahrt der tgbw nach Brüssel machte die EU erlebbar

Für 19 junge Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ging es im Mai für vier Tage nach Brüssel, in die Hauptstadt der Europäischen Union. Die inhaltliche Ausrichtung der Reise war die Erkundung der europäischen Institutionen und die Geschichte Europas. Bei zwei Vorträgen in der Europäischen Kommission lernten die Jugendlichen, wie politische Entscheidungsprozesse in Europa zustande kommen und wie die verschiedenen europäischen Institutionen dabei zusammenspielen. Diese theoretischen Kenntnisse konnten sie dann während eines Besuchs im so genannten „Parlamentarium“ praktisch umsetzen. Dabei wurden sie in einem Rollenspiel alle zu Abgeordneten des Europäischen Parlaments und erlebten, wie komplexe Entscheidungsfindungsprozesse in der Europäischen Union funktionieren. Sie mussten die Standpunkte ihrer jeweiligen Fraktionen vertreten und durchsetzen, mit anderen Fraktionen zusammenarbeiten, Kompromisse eingehen und sich gegenüber den Medien vertreten. Besonders im Hinblick auf die Kommunal- und Europawahl am 26. Mai erhielten die Jugendlichen einen besseren und genaueren Blick auf Europa und die Vertretungen der Staaten in der Europäischen Union.

 

#wehearyou – a Saturday for Future

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#wehearyou – a Saturday for Future

Jugendbeteiligungskongress für Vielfalt

Am 20. Juli 2019 im Komma – Jugend und Kultur, Esslingen

Worum geht’s?

Einen Tag lang diskutieren junge Menschen zwischen 14 und 27 Jahren ihre Themen und Anliegen und beraten gemeinsam neue Ideen für Lösungen und Wege. Der Kongress ermöglicht die Vernetzung und den Austausch ganz verschiedener Jugendlicher, die sich im Alltag oftmals gar nicht begegnen.

Wir wollen Vielfalt erleben und dabei…

  • Unterschiede wahrnehmen und wertschätzen
  • Gemeinsamkeiten herausfinden
  • Zukunft miteinander entwerfen
  • Über den Tellerrand schauen
  • Menschen treffen, die wir sonst nicht treffen würden
  • Gemeinsame Interessen herausfinden, formulieren und verfolgen
  • Einen ganzen Tag lang mit vielen anderen über selbst gewählte Themen diskutieren, philosophieren, Themen entdecken, Wünsche…

Am Ende des Tages sollen alle Themen, Ideen und Forderungen auch dort Gehör finden, wo man sie bearbeiten und gestalten kann. Und deshalb sind Entscheiderinnen und Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft eingeladen.

Wer kann mitmachen?

Mitmachen können alle Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 14 und 27 Jahren. Es können sich Einzelpersonen und Gruppen anmelden.

Programm:

9 Uhr 30              Ankommen, Anmeldung, kennenlernen der Räume und der anderen Teilnehmer_innen

10 Uhr                  Begrüßung durch Moderator_innen, Beschreibung des Ablaufs,
                                Vorschläge zu Themen, Aufteilung in gemischte Gruppen

11 bis 13 Uhr     Arbeit in den Gruppen, selbst gewählte Themen

13 bis 14 Uhr     Mittagspause, Essen und Trinken, Zeit zum weiter reden

14 bis 16 Uhr     Zurück in die Gruppen, Ergebnisse zusammenfassen und aufschreiben

16 Uhr 30            Alle reden zusammen über die Ergebnisse, Ziele und Wünsche der Gruppen und teilen sie den Ansprechpartner_innen mit

18 Uhr                  Ende der Konferenz

Ab 18 Uhr 30     Party für Vielfalt, DJ-Musik, Getränke

Umrahmt ist das Programm durch das Tyatro Dyalog – lasst euch überraschen!

Den Programmflyer zum Jugendkongress findet Du hier

Damit auch wirklich DEINE Themen im Jugndkongress vorkommen, kannst Du schon vorab hier abstimmen

ANMELDUNG bitte hier:


Einverständniserklärung:
Ich willige ein, dass die TGBW die im Anmeldeformular erhobenen personenbezogenen Daten wie Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, E-Mail-Adresse ausschließlich zum Zwecke der Koordinierung der Teilnehmenden Jugendkongresses verarbeitet und nutzt.
Für weitere Informationen siehe unsere Datenschutzerklärung.

Ansprechpartnerin für Fragen rund um den Kongress ist Christine Uhlmann, Telefon: 0160 91852421

Jugendkongress@tgbw.de

Ansprechpartnerin für Fragen rund um den Kongress ist:

Christine Uhlmann
Email: christine.Uhlmann(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

 

Gemeinsam laut – gemeinsam stark: Young Voices

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Gemeinsam laut – gemeinsam stark: Young Voices

Mit dem Projektvorhaben „Young Voices“ möchte die tgbw den Aufbau neuer Jugendverbände unterstützen und vorantreiben. Ziel ist es, nachhaltige Strukturen in der Jugendarbeit zu schaffen und dabei den Prozess der Etablierung einer Jugendorganisation anzustoßen. Dabei soll die Vielfalt und Heterogenität der unterschiedlichen Jugendgruppen erhalten bleiben.

 

 

 

Das Projektziel wird durch Vernetzung auf lokaler Ebene verwirklicht. Örtliche Treffen geben den Jugendlichen dabei die Möglichkeit, miteinander in Kontakt zu treten und in einen Interessenaustausch zu kommen. Hierbei sollen die Jugendlichen ihre Zielrichtungen und Interessen selbst festlegen und diese schließlich in Form von partizipativen Aktionen verwirklichen. Dabei werden sie sowohl fachlich als auch prozessual stets von einer festen Ansprechpartnerin begleitet und unterstützt. Eine zweitägige Klausurtagung im September soll den Identitätsfindungsprozess der Jugendlichen schließlich vertiefen und Möglichkeiten bieten, um die Themen und Interessen zu erkennen und zu bündeln. Die Ergebnisse der Klausur sollen dann als Grundlage für den Aufbau der emanzipativen Jugendorganisation „Young Voice tgbw“ dienen.

https://www.tgbw.de/young-voices/

Kontakt:

Projektleitung

Özge Uslu
oezge.uslu(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

0711 / 888 999 34

Unterstützt wird das Projekt durch das Ministerium für Soziales und Integration aus Mitteln des Landes Baden-Württemberg.

Die EU in Brüssel hautnah erlebt

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Für 24 junge Menschen mit und ohne Fluchterfahrung ging es über Allerheiligen für fünf Tage in die Hauptstadt des Königreichs Belgiens, an den Sitz der NATO und den Hauptsitz der Europäischen Union: nach Brüssel.

Die primäre inhaltliche Ausrichtung dieser Reise waren Themen wie die Historie der Europäischen Union, Demokratie, Vielfalt, Kooperation sowie der interreligiöse Dialog in Europa und der Europäischen Union. Die jungen Reisenden lernten die geo- und demographischen Besonderheiten Brüssels, all seine Sehenswürdigkeiten, sowie die Hintergründe der Kolonialgeschichte Belgiens kennen. Eine thematische Brücke zu unserer vorangegangenen bildungspolitischen Reise nach Krakau schlug die Kathedralenbesichtigung St. Michael: hier wird an das sogenannte Sakramentswunder von 1370 erinnert. Heute stehen die Fenster unter Denkmalschutz, da sie aus kunsthistorischer Perspektive sehr schützenswert sind, die Legende selbst aber höchst umstritten ist.

Alle Teilnehmenden erarbeiteten eigenständig über die fünf Tage ein Thema zur Europäischen Union oder zu einem europäischen Land und präsentierten ihre Ergebnisse am Ende der Reise der gesamten Gruppe. Außerdem besuchten die Teilnehmenden einen gemeinsamen „Parlamentarium Workshop“. Bei diesem Rollenspiel schlüpften alle in die Rolle eines Mitglieds des Europäischen Parlaments, wobei die Gruppe per Zufallssystem in vier Fraktionen aufgeteilt wurde. So konnten die Teilnehmenden erleben, wie die Rechtsvorschriften der EU entstehen und mussten miteinander verhandeln, zusammenarbeiten und herausfordernde Entscheidungen über aktuelle Gesetze und deren Auswirkungen treffen. Sie mussten Interessengruppen sowie Bündnisse bilden, Verhandlungen führen und mit Medien kommunizieren. Am Ende erhielten alle ein Zertifikat, das ihnen bestätigte, dass sie ein umfangreiches Verständnis über die Arbeit und Funktionsweise der Europäischen Union erwerben konnten.

Außerdem besuchte die Gruppe noch eine NGO, die auf EU-Ebene versucht, die Ursachen von Obdachlosigkeit zu bekämpfen. Nicht fehlen durfte natürlich eine Visite beim Atomium, einer Eisenmolekülnachstellung in 165-milliardenfacher Vergrößerung und Wahrzeichen Brüssels,  sowie zu guter Letzt ein Besuch im Miniaturpark „Minieuropa“, in dem viele bedeutende europäische Sehenswürdigkeiten im Maßstab 1:25 nachgebildet sind.

Die Reise wurde gemeinsam von Kubus e.V., der Türkischen Gemeinde in Baden- Württemberg e.V. (tgbw) und der Zukunftswerkstatt Rückenwind e.V. organisiert. Wer selbst auch einmal gerne mitreisen möchte, kann sich gerne unter www.kubusev.org informieren. So viel sei verraten: Die nächste Reise ist bereits in Planung.

Mitgliederversammlung der tgbw mit Neuwahlen

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Gökay Sofuoğlu als Vorsitzender für zwei weitere Jahre bestätigt

Am 10. Mai 2019 fand die jüngste Mitgliederversammlung der tgbw in den Räumen der Geschäftsstelle statt. Auf der Tagesordnung standen für die 34 Delegierten neben den Berichten und Abstimmungen über ausstehende Entlastungen auch wieder turnusmäßige Neuwahlen. Nachdem der Vorstand bei einer Enthaltung entlastet wurde, gab es auch bei der Wahl zum Vorsitzenden erwartungsgemäß ein sehr klares Ergebnis: Gökay Sofuoğlu wurde als Vorsitzender für zwei weitere Jahre in seinem Amt bestätigt.

Als weitere Vorstandsmitglieder wurden gewählt:

Frau Oya Poyraz
Herr Halil Ibrahim Karacoban
Herr Taha Ağaçdoğrayan
Frau Helin Brenner
Frau Aysel Özdemir
Herr Hakan Arslan
Herr Ahmet N. Isik
Frau Zeynep Stegemann
Frau Rabiye Sönmez
Herr Tarkan Söhret
Herr Menderes Selcuk
Frau Ayse Karaaslan

Als Rechnungsprüfer*Innen wurden gewählt:

Frau Seçkin Sakarya
Herr Kubilay Say
Herr İhsan Mallı

Als eine der wichtigen Veranstaltungen in nächster Zukunft stellte der Vorsitzende Gökay Sofuoğlu den Bundeskongress der Türkischen Gemeinde in Deutschland e.V. vom 14.-16. Juni 2019 vor. Die tgbw kann dort mit 18 Delegierten teilnehmen.

ISO Zertifizierung und AZAV Zulassung für die tgbw

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Aus Stuttgart kommt zum Ende des Jahres eine wirklich gute Nachricht:
Die tgbw ist zertifiziert!

Am 30. November hat die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg ihr Qualitätsmanagementsystem erfolgreich nach “DIN EN ISO 9001:2015” zertifizieren lassen und bei dieser Gelegenheit auch die beantragte AZAV Trägerzulassung für die Durchführung von Maßnahmen der Agentur für Arbeit erhalten. Die beiden Zertifizierungen bescheinigen der tgbw, dass sie ihre Geschäftsstellen- und Projektarbeit nach international gültigem Standard durchführen wird. Diese Anerkennungen verbessern nach Überzeugung von Geschäftsführer Marcus Tomek die externe Wahrnehmung der tgbw und erleichtern und erweitern auch die Zugänge zu Fördertöpfen.
„Wir sind stolz auf diese Leistung – und allen dankbar, die daran mitgewirkt haben!“, so Marcus Tomek.

Hier ein Foto, das unmittelbar nach der Anerkennung entstand:

Welcome 2 Baden-Württemberg

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Einladung zur Fortbildung

„Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf:

Behinderungen/Gesundheitseinschränkungen“

Im Rahmen des Projekts „Welcome 2 Baden-Württemberg“ bietet die tgbw ein Qualifizierungsangebot für Hauptamtliche zum Thema “besonders schutzbedürftige Geflüchtete” an. Mitarbeiter_innen aus Berufsgruppen, die mit Geflüchteten arbeiten, sind herzlich zu diesem ersten Modul eingeladen!

Veranstaltungen

Das Fortbildungsmodul zum besonderen Schutzbedarf von Geflüchteten mit Behinderung ist kostenlos und besteht aus drei Teilen: Einem Einführungs-Webinar, bei dem Basiswissen vermittelt wird, einem Workshop, bei dem das Thema vertieft wird und konkrete Handlungsmöglichkeiten vorgestellt werden, sowie einer Nachbereitung.

  1. Einführungs-Webinar (jeweils max. 20 TN):

Das Webinar gibt einen ersten Einblick in die Situation und Bedarfe von Geflüchteten mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen. Es vermittelt Basisinformationen zu den Themen Behinderungsarten und zum Umgang mit Behinderung bzw. mit Entwicklungsverzögerung in verschiedenen Kulturkreisen, Schwerpunkt Islam. Interessierte können zwischen folgenden Terminen wählen:

1) 09.04.2019 von 09-10 Uhr                     2) 08.05.2019 von 10-11 Uhr

3)28.05.2019 17:30-18:30                          4) 28.05.2019 von 11-12 Uhr

  1. Workshop (max. 20 TN)

Der Workshop bietet den Teilnehmer_innen Vertiefungen in die Themen: spezifische Leistungen (Pflegeversicherung, u.a.), Inklusion, interkulturelle Aspekte zur Pflege, Behinderung und Asyl.

  1. Austausch zur Umsetzung:

Eine Nachbesprechung bietet die Möglichkeit, Umsetzungserfolge, Schwierigkeiten und neu aufgekommene Fragen zu klären. Form und Zeitpunkt dieser Veranstaltung wird gemeinsam während des Workshops festgelegt.

Anmeldung:

Per E-Mail an: Welcome2(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Wer zeitlich nicht an Webinar und Workshop teilnehmen kann, sollte dies in der Anmelde-E-Mail vermerken, so dass versucht werden kann, individuelle Lösungen zu finden.

Über zahlreiche Anmeldungen freuen sich die Referent*innen

Danielle Gehr, Helin Brenner, Olcay Miyanyedi

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie: Hier!

 

 

Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene

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Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene

 

Ein Expert_innen-Gespräch mit

  • Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“)
  • Tahir Della (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e.V.)
  • Peter Schwarz (Redakteur der Waiblinger Kreiszeitung und Co-Autor des Buchs „Schmerzliche Heimat“ von Semiya Şimşek)

Dienstag, 11. Dezember 2018
17:00 Uhr im Jubez (großer Saal)
Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe

 

Hetze, Hitlergrüße und Ausschreitungen in Chemnitz gingen durch die Medien. Aber nicht nur in

Sachsen, auch in Baden-Württemberg ist rassistische und rechte Gewalt eine folgenschwere und grausame Realität für Betroffene: Messerattacke auf drei Geflüchtete in Heilbronn, Brandanschläge auf eine Geflüchtetenunterkunft in Bad Überkingen und auf ein türkisches Lebensmittelgeschäft in Geislingen, Angriff auf Gäste eines Eiscafés in Wiesloch…

Ganz aktuell legt die Einstellungsforschung für das Bundesgebiet neue, besorgniserregende Erkenntnisse vor. Laut der kürzlich veröffentlichten Studie der Universität Leipzig zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen vertritt jeder dritte Deutsche ausländerfeindliche Positionen. Besorgniserregend ist zudem die „geschlossene manifeste Ausländerfeindlichkeit“, die in der Forschung als „Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus“ gilt. Sie sei im Vergleich zur Befragung im Jahr 2016 bundesweit um knapp vier Punkte auf 24 Prozent gestiegen.

„Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene“, so lautet die Überschrift einer aktuellen Diskussionsveranstaltung am 11. Dezember in Karlsruhe. Unter der Moderation von Peter Schwarz nehmen die Expert_innen Chana Dischereit und Tahir Della im Rahmen des Gesprächs die aktuellen (extrem) rechten Entwicklungen und Zustände in Deutschland in den Blick und beziehen Position für die Betroffenenperspektive.

Eine Veranstaltung des Regionalen Demokratiezentrums Karlsruhe und der Beratungsstelle LEUCHTLINIE. Gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!”

Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK)

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  1. und 18.11.2018 – jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr:

Verstehen und verstanden werden – Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg

Hier bekommen Sie einen Überblick der Methoden der GFK und der dahinterliegenden gewaltfreien Grundhaltung. Erleben Sie Empathie am Beispiel von Situationen aus Ihrem eigenen Leben und finden Sie heraus, ob und wie die GFK auch Ihr Leben bewusster machen und bereichern kann.

  •      Kommunikationsmauern und -muster, die in eine Sackgasse führen
  •      Die vier Schritte in der GFK:
  1.  klare Beobachtungen (im Gegensatz zu Urteilen und Kritik)
  2.  benennbare Gefühle (im Gegensatz zu Interpretationen)
  3.  ursächliche Bedürfnisse/Beweggründe (im Gegensatz zu Strategien)
  4.  eindeutige Bitten (im Gegensatz zu Forderungen)

Die Referentin:
Heidi Kaufmann

Anti-Gewalt-Training, Training für GFK, Mediation, Coaching, Aufstellungsarbeit

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der Ort:

Reinsburgstr. 82
70178 Stuttgart

Anmeldung:

Werner Schulz
0711 – 88899931
eMail: Werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de