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tgbw zeigt Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“

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Vom 01.09. bis 15.12.2018 stellt die tgbw in der Geschäftsstelle 19 Tafeln über deutsch-jüdische Biographien aus. Die portraitierten jungen Menschen stellen die gesellschaftliche Vielfalt als Stärke dar und treten menschenfeindlichen Diskursen entgegen.

Als Teil des Erinnerungsprojektes „80 Jahre Pogromnacht“ unterstützt die tgbw mit 22 weiteren Institutionen die Initiative der Stadt Stuttgart durch die Präsentation dieser Ausstellung. Halbstündige Führungen durch die Ausstellung können für Gruppen stattfinden. Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte an werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Vernissage am 13.09. 2018

Die Ausstellung wird am 13.09.2018 um 17:00 in der Reinsburgstraße 82 (2.OG) in Stuttgart mit Rabbiner Yehuda Puschkin (Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg: http://www.irgw.de/ ) eröffnet. Sie steht auch einzelnen Interessent*innen ohne vorherige Anmeldung offen.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie unter www.zeitbild.de/lebenswelten

Bildungspolitische Fahrt nach Brüssel

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Du interessierst dich für bildungspolitische und gesellschaftliche Themen? Und du hast Freude daran neue Leute kennenzulernen? Außerdem bist du zwischen 16 und 27 Jahre alt und hast vom 31. Oktober bis zum 4. November 2018 Zeit und Lust zu verreisen?

Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir fahren in den Herbstferien (31.10. bis 4.11.2018) für fünf Tage mit einer Gruppe junger Menschen nach Brüssel. Bewerben kann sich hierfür jeder (allerdings ist ein Sprachniveau von mindestsens B2 nötig, um dem Programm folgen zu können). Als Teilnehmergebühr sind lediglich 50 Euro fällig.

Die bildungspolitische Fahrt findet in Zusammenarbeit mit kubus e.V. statt.

 

Was erwartet dich in Brüssel?

Ein Tag im Europäischen Parlament und die Teilnahme an einem Workshop

  • Verschiedene Besichtigungen von Brüsseler Sehenswürdigkeiten, die sich mit demokratischen Themen und der Geschichte der Europäischen Union auseinandersetzen
  • Viele weitere spannende Programmpunkte zu dem Thema Vielfalt
  • Eine tolle Gruppe mit Menschen unterschiedlichster Herkunft
  • Und großartige Betreuer*innen 😉

 

Du hast Interesse?

Bitte schickt uns bis zum 25. September 2018 eine Bewerbungsmail an: hannah.nothstein(Replace this parenthesis with the @ sign)kubusev.org

Die Bewerbung besteht aus:

  • Einem kurzen Lebenslauf (bitte das Sprachniveau angeben)
  • Einem Foto von Euch
  • Einem kleinen Motivationsschreiben (Warum wollt ihr mitmachen? Wie engagiert ihr euch für die Gesellschaft? – eine halbe bis eine Seite reicht vollkommen aus)
  • Einer Einverständniserklärung der Eltern (solltest Du unter 18 Jahre alt sein)

Wir freuen uns auf eine spannende Woche in Brüssel mit tollen Diskussionen!

„Kein Hass im Ländle!“ – Aufruf zum Bündnis und zur Kampagne

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Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren. Sie sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren. Wir müssen agieren um dieser Entwicklung im Blick auf Baden-Württemberg frühzeitig entgegenzuwirken. Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., tgbw, ruft deshalb auf zu einem breiten

Bündnis gegen Rassismus und Gewalt in Baden-Württemberg                      

Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen sind aufgerufen, sich an dem Bündnis zu beteiligen. Weiterlesen

Fachtag: “Salafismus in Deutschland – Gemeinsam gegen die extremistische Gefahr

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Laut Schätzungen des Bundesinnenministeriums bekennen sich bundesweit rund 11000 Menschen zum Salafismus, darunter rund 750 in Baden-Württemberg. Waren es 2013 bereits etwa 5500 Personen, die innerhalb Deutschlands dem salafistischen Spektrum zugerechnet werden konnten, hat sich diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren sogar noch verdoppelt.

Dabei ist der Salafismus kein neues Phänomen, sondern wurde bereits vor Jahren behördlicherseits in aller Deutlichkeit als Gefahrenquelle eingestuft: Salafistische Missionierungsbestrebungen sind ungebrochen und stoßen nach wie vor – gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – auf offene Ohren. Gerade diese anhaltende „Attraktivität“ des Salafismus hebt zugleich die Wichtigkeit der stetigen Auseinandersetzung mit seinem Gefahrenpotential hervor. Wie aber der Radikalisierung begegnen? Zeichnen individuelle Biographien doch ein uneinheitliches und vielschichtiges Bild von Radikalisierungsprozessen.

Um Antworten auf genau diese bleibend aktuelle Anfrage zu geben, wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von Präventionsprojekten ins Leben gerufen, um das Abgleiten junger Menschen in Extremismus und Radikalität zu verhindern und so der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung durch den Salafismus in Deutschland in seiner jeweiligen Ausgestaltung entgegenzutreten. Der Fachtag soll ein Forum bieten für Akteure und Interessierte aus den verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Beteiligung: Welche Initiativen gibt es bereits in Baden-Württemberg und darüber hinaus? Wo liegen ihre jeweiligen Schwerpunkte und wie sind sie ggf. untereinander vernetzt? Wo bieten sich Chancen, gemeinsam noch weitere Schritte vorwärts zu tun?

Auf der Grundlage zweier Fachvorträge am Vormittag möchten wir am Nachmittag zunächst mit unterschiedlichen Akteuren über Präventionsarbeit diskutieren. Im Anschluss wird an „Themen- Tischen“ die Möglichkeit bestehen, einzelne Initiativen genauer kennenzulernen und den persönlichen Kontakt mit den Verantwortlichen herzustellen. Auf diese Weise möchten wir einerseits der Komplexität der aktuellen Herausforderung Rechnung tragen, andererseits aber auch die Möglichkeit zu einer Bündelung von Ressourcen und der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken bieten. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Der Fachtag findet am 28. September 2018 von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr  in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg und dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg statt.

Anmeldung und Rückfragen:

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Geschäftsstelle), Assistenz: Martina Weishaupt, weishaupt(Replace this parenthesis with the @ sign)akademie-rs.de

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Flyer hier zum download.

Treffen zwischen LEUCHTLINIE und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume

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Am 8.8.2018 trafen sich Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle LEUCHTLINIE mit dem Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume.

Bei dem konstruktiven Gespräch wurden aktuelle antisemitische Vorfälle in Baden-Württemberg in den Blick genommen und gemeinsame Handlungsstrategien vereinbart, um den Entwicklungen entgegenzutreten und potenziell Betroffene noch besser zu erreichen. Als aktuelle Problemanzeige wurde konkret die wachsende Verunsicherung der jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg durch online verbreitete antisemitische Kommentare, Verschwörungsmythen und Anfeindungen gewertet. „Schauplatz ist in Baden-Württemberg ganz massiv das Internet“, so Dr. Blume. Nach seiner Erkenntnis leiden unter der online verbreiteten Zuschreibung von Verschwörungsmythen mit antisemitischem Hintergrund in erheblichem Maße auch Journalisten und Journalistinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Verwaltungen, sowie Lokalpolitiker und -politikerinnen. Hier sollen in naher Zukunft gemeinsam neue Bausteine zum Schutz der Betroffenen entwickelt und umgesetzt werden.

Um das Phänomen Antisemitismus in Baden-Württemberg umfassend erfassen zu können, ist zudem  ein regelmäßiger Austausch zwischen der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung nötig. Die Fachstelle LEUCHTLINIE freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Referat des Antisemitismusbeauftragten.

Inklusionsfachtag – “Migration und Behinderung”

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Der Fachtag bietet die Möglichkeit, unterschiedliche Akteure der Behindertenhilfe aus dem Raum Stuttgart zu vernetzen und den Erfahrungsaustausch zu Good Practices im Themenbereich Inklusion und Migration zu fördern. Ziel ist es, die jeweiligen Arbeitsansätze anderer Organisationen kennenzulernen, um neue Handlungs- und Lösungsstrategien zu erarbeiten und künftige Kooperationen zwischen den Teilnehmenden zu ermöglichen. Schwerpunktthema sind Migrantenfamilien mit Angehörigen mit Behinderung und chronischen Erkrankungen. Der Fachtag beschäftigt sich weniger mit der Frage, weshalb bestimmte Eltern Angebote nicht nutzen, sondern darum, was Expert*innen und Multiplikator*innen tun können, um genau diese Eltern zu erreichen. Neben Fachvorträgen zur Situation von Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund gibt es einen Markt der Möglichkeiten und Themeninseln, der den Austausch zwischen den Professionen und Multiplikator*innen zu folgenden Fragestellungen vertiefen soll:

  • Wie können Angebote in der Flüchtlings- und der Behindertenhilfe möglichst niederschwellig vernetzt werden
  • Wie stark sind Migrantenorganisationen in diese Diskussionen involviert? Welche Migrantenselbstorganisationen gibt es für Migrant*innen mit Behinderung?
  • Was braucht es, um eine möglichst reibungslose Vernetzung der Dienste zu erreichen?
  • Wie zeichnet sich interkulturelle Öffnung in der Behindertenhilfe aus – und was ist inklusives Denken in der Migrationsarbeit?

Der Fachtag soll der nächste wichtige Schritt sein, um Menschen mit Behinderung und Migrationshintergrund mit den Hilfsangeboten in Stuttgart langfristig besser zu erreichen. Bei weiteren Fragen, wenden Sie sich bitte an Helin Brenner (helin.brenner(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de, 0711/888 999 -18).

Hier das Programm zum download

Hier geht’s zur Projektseite

Gegen Hass und Entwürdigung: Aktionsnetz „kNOw HATE!“ gegründet

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Mit notwendigen Maßnahmen gegen menschenverachtende Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen, mit Initiativen und Projekten gegen die Phänomene Hate Speech und Hate Crime, setzt sich zukünftig ein landesweites Netzwerk auseinander, das jetzt in Stuttgart gegründet wurde. Dem „Aktionsnetz kNOw HATE!“ gehören Fachleute aus Bildungseinrichtungen, Ministerien und der Polizei, sowie aus Initiativen und Vereinen potentieller Betroffenengruppen an. Weiterlesen

Expedition wir sind hier!

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CSD-Politparade 2018: Dritter Platz für die tgbw!!!

Wir freuen uns riesig: Die tgbw wurde bei der diesjährigen CSD Stuttgart Polit-Parade für besonders herausragende Leistungen mit dem  3. Platz ausgezeichnet!!!
Die Kategorien, nach denen die Jury ihre Bewertung abgegeben hat, waren: politische Botschaft, Kreativität und Umsetzung.

Wir freuen uns sehr über diesen Preis und bedanken uns bei allen, die bei unserer Formation auf der Black Pearl und in der Fußgruppe mitgemacht haben!

Die IG CSD Stuttgart e.V. zeichnet aus den meist 80 bis 90 Gruppen in der CSD Polit-Parade jedes Jahr drei Formationen aus, die bei ihrer Teilnahme an der Demonstration für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung herausragen.

Besonderes Augenmerk legt die Jury auf die politische Botschaft der Formationen. Sie ist wichtig, um den Charakter der Polit-Parade als Demonstration zu gewährleisten und dem Zweck der Versammlung deutlich Rechnung zu tragen.

Die Kür der drei besten Formationen fand am Sonntag 29.07. im Rahmen der CSD-Hockets statt. Die drei für 2018 ausgezeichneten Gruppen wurden auf dem MArktplatz bekannt gegeben und auf die Bühne vor dem Stuttgarter Rathaus gebeten. Sie erhielten – neben dem ihnen gebührenden Applaus des Publikums – auch eine Trophäe als Zeichen der Anerkennung.

Die besten Formationen in diesem Jahr waren:

  1. Platz: Katholische junge Gemeinde Rottenburg-Stuttgart
  2. Platz: Elterngruppe homosexueller Kinder, Stuttgart
  3. Platz: Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.

Trauer um Gündungsmitglied Aykut Düzgüner

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Aykut Düzgüner, Gründungsmitglied der tgbw und langjähriges Mitglied im tgbw-Vorstand, ist plötzlich und unerwartet verstorben.

Vorstand und Mitarbeiter der tgbw trauern um einen Menschen, der immer für alle da war – und jetzt plötzlich nicht mehr ist.

Wir trauern um eine Stimme, die uns vertraut war – und jetzt schweigt.

Er fehlt uns!

Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand  nehmen kann.