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“Eine Ethnisierung von Straftaten ist falsch!” – Gökay Sofuoglu im Interview mit der Stuttgarter Zeitung

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Nachdem bekannt geworden war, dass es bei den polizeilichen Ermittlungen gegen Straftäter der Stuttgarter Randale-Nacht auf den 21. Juni üblich ist, bei Verdächtigen speziell den Migrationshintergrund zu recherchieren, meldete sich der tgbw-Vorsitzende Gökay Sofuoglu in einem Interview mit der Stuttgarter Zeitung zu Wort. Er halte die Abfrage der Einwanderungsbiografien bei Erwachsenen Verdächtigen für grundsätzlich problematisch, so Sofuoglu. ” Eine Ethnisierung von Straftaten ist falsch und geht an dem Problem vorbei”. Es werde hier ein Zusammenhang zwischen Migrationshintergrund und Kriminalität hergestellt, der falsch und sehr gefährlich sei. Kultur als Erklärung für kriminelle Handlungen zu nehmen, folge rassistischen Denkmustern. “Ich erwarte Gleichbehandlung aller Beschuldigten!”.

Das gesamte Interview in der Stuttgarter Zeitung vom 17.07. 2020 finden Sie hier: Interview Stuttgarter Zeitung 17.07.2020

 

LEUCHTLINIE 2019: Zunahme der Beratungen um ein Drittel

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2019, im Jahr vier ihres Bestehens, verzeichnete die Beratungsstelle für Betroffenen von rechter Gewalt in Baden-Württemberg,”LEUCHTLINIE” ein kontinuierliches Ausmaß der Fälle von rechter Gewalt im Bundesland, aber einen deutlichen Anstieg der in Anspruch genommenen Beratungen.

Über das bei LEUCHTLINIE in Stuttgart etablierte Monitoringsystem wurden im gesamten Jahr 2019 insgesamt 431 Vorfälle rechter – oder als solche im Verdacht stehender – Straf- und Gewalttaten in Baden-Württemberg erfasst, im Jahr 2018 lag diese Zahl bei 464. Die erfassten Vorfälle wurden und werden weiterhin als Chronik auf der Homepage von LEUCHTLINIE veröffentlicht.

Insgesamt 191 Vorfällen ging das LEUCHTLINIE-Beratungsteam nach – ein konstanter Wert im Vergleich zum Vorjahr. Auf 123 dieser Vorfälle wurden wir über unser Monitoring aufmerksam und versuchten anschließend Kontakt zu den Betroffenen aufzunehmen. Bei den weiteren 68 Vorfällen wurden wir direkt kontaktiert, entweder über unsere Webseite, per E-Mail oder per Telefon-Hotline.

Im Vergleich zu den Vorjahren hat sich der Anteil an Personen, die sich direkt an die Beratungsstelle LEUCHTLINIE wendeten, deutlich erhöht. Wir erkennen darin einen Effekt der eingesetzten Maßnahmen der Öffentlichkeitsarbeit, wie etwa die mehrsprachigen Flyer oder auch die Kino-Spots, die zu einer gesteigerten Sichtbarkeit und Bekanntheit der Beratungseinrichtung geführt haben.

Grundsätzlich richtet sich rechte Gewalt gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen, die pauschal abgelehnt werden, was mit dem Begriff “Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit” (GMF) beschrieben wird. Von den 191 Vorfällen, die von LEUCHTLINIE bearbeitet wurden, schätzten wir 162 als GMF motiviert ein, 4 als nicht GMF motiviert und bei 25 blieb dies unklar. Von den 162 GMF motivierten Vorfällen hatten – nach den uns vorliegenden Angaben – 100 einen fremdenfeindlichen, rassistischen oder muslimfeindlichen Hintergrund. 28 der Vorfälle richteten sich gegen politisch Andersdenkende, 11 der Vorfälle richteten sich gegen Personen auf Grund ihrer Rolle oder Funktion (z.B. Zeug_innen) und 10 gegen jüdische Menschen. Andere Tatmotive, mit denen wir vereinzelt konfrontiert waren, waren Ablehnung von LSBTIQ*-Menschen, obdachlosen Menschen, Sexismus, Antiziganismus und Menschen mit Behinderung.

Insgesamt hatten wir bei 172 aus den 191 nachgegangenen Vorfällen Hinweise darauf, dass eine rechte Gewalttat vorlag. Die Gewalttaten, die in diesen Fällen begangen wurden, stuften wir ein als Beleidigungen (in 51 Fällen), Bedrohungen bzw. Nötigungen (in 44 Fällen), Körperverletzungen (in 38 Fällen), Sachbeschädigungen (in 19 Fällen), versuchte Körperverletzung (in 13 Fällen), Brandstiftungen (in 7 Fällen), versuchte Tötung (in zwei Fällen) und Tötung (in einem Fall).

2019 haben wir insgesamt 98 Menschen beraten, die von rechter Gewalt betroffen waren. Damit verzeichnete LEUCHTLINIE einen Anstieg bei den Beratungsprozessen um ein Drittel gegenüber dem Vorjahr (2018: 74). Vor diesem Hintergrund ist die im Herbst 2019 vollzogene Mitgliedschaft von LEUCHTLINIE im Bundesverband der Beratungsstellen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt e.V. (VBRG) ein besonders wertvoller Schritt zur Professionalisierung der Beratungsarbeit und zur Qualifizierung der Berater_innen.

 

 

Umzug geschafft – alle arbeiten jetzt auf dem selben Niveau: im 2. Stock!

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Es war ein kleiner Kraftakt – aber jetzt ist er geschafft, der lang ersehnte Umzug: Ab sofort arbeiten alle in unserer Bürogemeinschaft auf dem selben Niveau – im zweiten Stock nämlich! Wir freuen uns sehr, dass sich diese tolle Chance in der Stuttgarter Reinsburgstraße ergab und jetzt alle Kolleg_innen der tgbw und des gesamten „Büros der Vielfalt“  in einer Büroeinheit und auf einer Ebene zusammen arbeiten können.

Wir freuen uns auch, dass der Umzug so schnell und so reibungslos vonstatten ging – und daran hat vor allem eine Person einen besonders großen Anteil: Unsere Kollegin Carmela Stifil, das Herz unserer Bürogemeinschaft. Sie hat in den vergangenen Wochen – trotz Corona – Unglaubliches geleistet, organisiert und koordiniert. Dafür von allen ganz herzlichen Dank, liebe Carmela!

Ein großes Dankeschön hat auch die Marbacher Firma “Renovierung0711” von Herrn Yüksel Erdogan verdient (info(Replace this parenthesis with the @ sign)renovierung0711.de), der wir es verdanken, dass alle unsere Umbau- und auch Extra-Wünsche so rechtzeitzig, schnell und sauber umgesetzt wurden!

Schon jetzt freuen wir uns darauf, unsere Partnerorganisationen, Kolleg_innen und Freund_innen – sobald es die Entwicklung der Corona-Pandemie erlaubt – in dem neuen großen Büro im 2. Stock zu begrüßen!

Online Videos von Jugendlichen für die Gesellschaft

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Jugendliche aus mehreren Projekten der tgbw stellen ihre Fähigkeiten in kleinen Anleitungsvideos vor und tragen damit dazu bei, in Zeiten physischer Distanzierung und Isolation, Menschen zu inspirieren, sie aufzuklären und sie zu animieren, sich auszutauschen.

Auf ihrem Youtube Kanal stellt die tgbw die Videos vor. Wir beginnen die Reihe mit den ersten Aufklärungsvideos zur Maskenpflicht und zur Wichtigkeit der Abstandnahme.

Besuchen Sie unseren Youtube Kanal: https://www.youtube.com/channel/UCVXPFb4SZJQV0YWozEjq3iQ

 

Die Brüder Mousab und Suhaib erklären, was es mit der Maskenpflicht auf sich hat.

 

Hier geht’s zum Video: https://youtu.be/oMVxBl28sUA

 

 

 

 

 

 

 

 

Anila erklärt die wichtigsten gesellschaftlichen Regeln und ihre Wichtigkeit in Zeiten von Corona.

 

 

Hier geht’s zum Video (auf Farsi): https://youtu.be/zaJN338POmM

 

LEUCHTLINIE jetzt Mitglied im VBRG e.V. und dort im Vorstand vertreten

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Erfreuliche Nachrichten von der Beratungsstelle LEUCHTLINIE, die von der tgbw getragen wird:
Am 18.11.2019 hat die Mitgliederversammlung des VBRG e.V. (Verband der Beratungsstellen für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt) dem Antrag auf Mitgliedschaft der Fach- und Beratungsstelle LEUCHTLINIE einstimmig zugestimmt. Heval Demirdöğen, der Leiter der Beratungsstelle LEUCHTLINIE, freut sich über die Aufnahme in den Bundesverband: „Die Mitgliedschaft im VBRG e.V. ist eine Anerkennung für unsere Arbeit. Und sie ist das Ergebnis unserer konzeptionellen Weiterentwicklung und Professionalisierung, die ja immer sehr zentral mit der Ausrichtung unserer Fach- und Beratungsarbeit an den Qualitätsstandards des VBRG verbunden ist.“ Durch die Mitgliedschaft im Bundesverband ergeben sich für die Mitarbeitenden der Fach- und Beratungsstelle beispielsweise Zugänge zu fachspezifischen Weiterbildungsmöglichkeiten, Räumen für kollegialen oder fachlichen Austausch, Datenverarbeitungs-Tools und zu weiteren Angeboten, die mit Blick auf die Beratungsqualität von Bedeutung sind.
Eine weitere erfreuliche Entwicklung wird in Zukunft einen noch intensiveren Austausch mit dem VBRG und den Beratungsstellen in den anderen Bundesländern sicherstellen: Bei den Vorstandswahlen des VBRG am 9.3.2020 in Berlin wurde gemeinsam mit Robert Kusche (Support – RAA Sachsen e.V., Sachsen) , Judith Porath (Opferperspektive e.V., Brandenburg) und Dr. Kai Stoltmann (Zebra e.V., Schleswig-Holstein) auch Heval Demirdöğen einstimmig in den Vorstand gewählt.

Mehr über en VBRG finder sich HIER

#DYP – DEEP Young Parliament geht in die dritte Runde – JuLeiCa Ausbildung für Geflüchtete

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***UPDATE*** Seit dem 18.03.2020 ist die JuLeiCa Reihe unterbrochen. Wir informieren Sie sobald wir die Reihe fortsetzen können.

Seit Frühjahr 2019 führt die tgbw mit ihren Kooperationspartner*innen eine Jugendleitungsausbildung für Jugendliche mit Flucht- und Migrationserfahrung durch. Die neue Ausbildungsreihe beginnt im Februar 2020 und deckt Themen ab wie „Gruppendynamik und Teambuilding“, „Erste-Hilfe-Kurs“, „Aufsichtspflicht“, „Rassismus und anti-GMF“ und „Partizipation und Genderrollen“. Nach der Grundausbildung unterstützt das Projektteam die Teilnehmer*innen bei der eigenverantwortlichen Umsetzung von Miniprojekten und organisiert Vernetzungstreffen mit politischen Akteuren.

 

#DYP wird von der tgbw in Kooperation mit dem Jugendwerk der AWO Württemberg, der Landesarbeitsgemeinschaft Jungenarbeit BW und dem Verein Pyramidea durchgeführt und von dem Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds der Europäischen Union kofinanziert.

 

Fragen können gern an danae.panissie(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de gerichtet werden.

Den Flyer finden Sie hier: https://bit.ly/2SxLJM8

Ministerpräsident Kretschmann besucht die tgbw

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Nach dem rechtsradikalen und rassistischen Anschlag im hessischen Hanau besuchten Ministerpräsident Winfried Kretschmann und der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir am 21.02. die Geschäftsstelle der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg.

Ein wichtiges Thema der Gespräche mit Vertreter_innen des tgbw-Vorstandes und Mitarbeiter_innen waren die Verunsicherungen unter den türkeistämmigen Menschen in Baden-Württemberg nach den Verbrechen von Hanau. “Die Menschen haben Angst um ihre Sicherheit“, erklärte die stellvertretende tgbw-Vorsitzende Oya Poyraz und machte deutlich: „So kann es nicht weitergehen, die Politik muss jetzt handeln!“. Als ersten konkreten Schritt forderte sie einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, der sich mit dem rechten Terror und dem Rassismus in Deutschland beschäftigt.

«Wir verstehen Ihre Ängste und nehmen sie sehr ernst», sagte Winfried Kretschmann. “Fremdenfeindlichkeit und Rassismus haben sich wieder ausgebreitet in unserer Gesellschaft”, stellte der Ministerpräsident fest. “Diesen Sumpf müssen wir trocken legen!”. Der Staat müsse und werde alles tun, um die Sicherheit der Bürger zu gewährleisten. Aber auch die gesamte Gesellschaft sei aufgefordert, sich entschieden gegen Rassismus zu positionieren und Zivilcourage zu zeigen.”Alle Kräfte, die eine friedliche Gesellschaft möchten, müssen zusammen stehen!”, sagte Winfried Kretschmann und ergänzte: “Dem Bösen muss man dann widerstehen, solange es noch klein ist!”

Auch der Stuttgarter Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir forderte ein energischeres Vorgehen aller gegen die rechten und rassistischen Herausforderungen. Er sagte: „Ich will, dass 2020 in die Geschichte eingeht als das Jahr, in dem wir endlich angefangen haben, Ernst zu machen mit dem entschiedenen Kampf gegen die rechtsradikale Gefahr!“.

„Sagt NEIN zur Gewalt gegen Frauen!”

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tgbw unterstützt den INTERNATIONALEN DON QUICHOTTE KARIKATURENWETTBEWERB 2020

„Gewalt gegen Frauen und Mädchen“ ist das Thema des 12. internationalen Karikaturenwettbewerbes, den die tgbw in diesem Jahr in Stuttgart unterstützt.

Bei der Gewalt gegen Frauen und Kinder handelt es sich weltweit um einen der am meisten verbreiteten Verstöße gegen Menschenrechte. Nationale Untersuchungen einiger Länder ermittelten Raten von bis zu 70% Frauen, die im Laufe ihres Lebens physischer, psychischer oder sexueller Gewalt ausgeliefert sind.

Der Zweck des weltweiten Karikaturenwettbewerbes ist es, die Wahrnehmung dieser globalen Missstände zu erhöhen und Beiträge zur Lösung zu finden, oder zielführende Anstrengungen dafür zu fördern.

Die tgbw unterstützt den internationalen Karikaturenwettbewerb ihres Mitgliedsvereins „Don Quichotte“ bei der Preisverleihung und bei der Wettbewerbsausstellung in Stuttgart. Nähere Informationen zu den Terminen und Örtlichkeiten folgen.

Die Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist in vielen Völkern tief verwurzelt. Internationale Beobachter glauben, dass dieser Tag zur Beendigung von physischer, ökonomischer oder psychischer Gewaltherrschaft über den weiblichen Teil der Gesellschaft dienen, zumindest ein Symbol des Widerstandes gegen dieses Unrecht darstellen kann.

In Entwicklungsländern (in unterentwickelten Ländern) ist die Gewalt gegen Frauen sehr viel verbreiteter. Morde an Frauen aufgrund ihrer Geschlechtszugehörigkeit sind historische und tragische Tatsachen auf der ganzen Welt. Zum Beispiel wurden in der Türkei 430 Morde an Frauen allein im Jahre 2019 begangen. Trotz Verbote von Gesetzeswegen sind Kinderehen in Ländern wie Türkei, İndien, İran, Mexiko, Äthiopien, Tschad und Niger weit verbreitet.

Aktuelle Infos zum Wettbewerb finden sich hier: http://www.donquichotte.org/component/option,com_frontpage/Itemid,1/lang,de/

Wettbewerbsregeln:
1) Die Teilnahme am Wettbewerb ist nur online möglich: planet-sos(Replace this parenthesis with the @ sign)gmail.com
2) Die eingereichten Karikaturen dürfen zuvor an keinem Wettbewerb teilgenommen haben. Bei Feststellung eines Verstoßes gegen diese Regel können verliehene Preise zurückverlangt werden.
3) Die Karikaturen sind in A3-Größe, 300 dpi-Auflösung und JPG-Format einzureichen (schwarz/weiß oder farbig, der farbtechnischen Bearbeitung sind keine Grenzen gesetzt).
4) Einsendeschluss ist der 31. März 2020.
5) Die Jury wird vom 10. bis 20. April 2020 aus allen eingereichten Karikaturen eine Vorauswahl treffen und 100 Finalisten bestimmen. Diese werden 10 Tage lang in sozialen Medien und auf den Homepages von Don Quichotte vorgestellt.
6) Die Jury wird zwischen dem 1. und 7. Mai 2020 diese Arbeiten auswerten und die Ergebnisse am 15. Mai 2020 bekanntgeben.
7) Die Preisverleihung wird im Rahmen der Eröffnung der Wettbewerbsausstellung im Juni in Stuttgart stattfinden.
8) Alle eingereichten Karikaturen werden sicher im Archiv von Don Quichotte aufbewahrt. Verwendung der Werke außerhalb des Wettbewerbs bedarf der vorherigen Zustimmung des jeweiligen Künstlers.
9) Es wird ein Wettbewerbskatalog der eingereichten Karikaturen als PDF-Dokument erstellt und veröffentlicht.

Preise:

–  Erster Preis: 750 Euro + DQ Medaille

–  Zweiter Preis: 500 Euro + DQ Medaille

–  Dritter Preis: 250 Euro+ DQ Medaille

–  Besondere Auszeichnungen (Zertifikate)

Cem Özdemir spendet Preisgeld für Betroffene von rechter Gewalt

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Im Februar 2019 hatte der Bundestagsabgeordnete Cem Özdemir den mit 10.000 Euro dotierten „Dolf-Sternberger-Preis für öffentliche Rede“ erhalten, und zwar für seine rhetorisch brillant vorgetragene Abrechnung mit der AfD im Deutschen Bundestag vom 22.02.2018. Die AfD hatte damals beantragt, den gerade aus der türkischen Haft entlassenen Journalisten Deniz Yücel zu maßregeln.

Einen Teil des Preisgeldes, 3000,- Euro, spendete Cem Özdemir –anknüpfend an den Inhalt seiner Rede – für das Engagement der tgbw für Betroffene von rechter Gewalt. Am 06.12. erfolgte nun die offizielle Spendenübergabe im Rahmen eines Besuchs des Stuttgarter Bundestagsabgeordneten bei der tgbw und der Beratungsstelle LEUCHTLINIE.

Cem Özdemir brachte im Gespräch seine Anerkennung für den langjährigen Einsatz der tgbw für Minderheiten in unserer Geasellschaft zum Ausdruck und zeigte sich überzeugt von der Notwendigkeit der Arbeit der Beratungsstelle LEUCHTLINIE.

Die Dolf-Sternberger-Gesellschaft verlieh zum 12. Mal den „Preis für öffentliche Rede“. Frühere Preisträger waren u.a. Willy Brandt, Martin Walser, Norbert Lammert oder Avi Primor.

Foto (v.l.):  Marcus Tomek (tgbw-Geschäftsführer), Oya Poyraz (stellv. Vorsitzende tgbw), Heval Demirdögen (Leiter Fachstelle LEUCHTLINIE), Cem Özdemir und Gökay Sofuoglu (Vorsitzender tgbw)

Abschlussdokumentation „Botschaft für Flüchtlinge“ ist online!

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Das Projekt „Botschaft für Flüchtlinge“ richtet sich primär an Menschen mit Fluchterfahrung, die aktiv und gleichberechtigt unsere Gesellschaft mitgestalten wollen. Mit diesem Projekt hat die tgbw einen Beitrag geleistet jene Menschen auf diesem Weg zu begleiten und von der eigenen Migrationserfahrung profitieren zu lassen.

15 Vereine wurden als Projektstandorte im Großraum Stuttgart ausgewählt, die aus Geflüchtetenselbstorganisationen bestehen sowie aus Vereinen, in denen Geflüchtete eine zentrale und aktive Rolle spielen. In ihren jeweiligen Sozialräumen setzten sie kleine Projekte eigenverantwortlich um. Regelmäßige Roundtables erlaubten einen intensiven Ideenaustausch und Vernetzungsmöglichkeiten.

Das Folgeprojekt „Die Botschaft bist Du“ befindet sich derzeit in der Umsetzung und wird erneut von der Aktion Mensch gefördert.

Das Video finden Sie auf dem tgbw-Youtube Kanal: