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Welcome 2 Baden-Württemberg

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Einladung zur Fortbildung

„Geflüchtete mit besonderem Schutzbedarf:

Behinderungen/Gesundheitseinschränkungen“

Im Rahmen des Projekts „Welcome 2 Baden-Württemberg“ bietet die tgbw ein Qualifizierungsangebot für Hauptamtliche zum Thema “besonders schutzbedürftige Geflüchtete” an. Mitarbeiter_innen aus Berufsgruppen, die mit Geflüchteten arbeiten, sind herzlich zu diesem ersten Modul eingeladen!

Veranstaltungen

Das Fortbildungsmodul zum besonderen Schutzbedarf von Geflüchteten mit Behinderung ist kostenlos und besteht aus drei Teilen: Einem Einführungs-Webinar, bei dem Basiswissen vermittelt wird, einem Workshop, bei dem das Thema vertieft wird und konkrete Handlungsmöglichkeiten vorgestellt werden, sowie einer Nachbereitung.

  1. Einführungs-Webinar (jeweils max. 20 TN):

Das Webinar gibt einen ersten Einblick in die Situation und Bedarfe von Geflüchteten mit Behinderungen oder gesundheitlichen Einschränkungen. Es vermittelt Basisinformationen zu den Themen Behinderungsarten und zum Umgang mit Behinderung bzw. mit Entwicklungsverzögerung in verschiedenen Kulturkreisen, Schwerpunkt Islam. Interessierte können zwischen folgenden Terminen wählen:

1) 09.04.2019 von 09-10 Uhr                     2) 08.05.2019 von 10-11 Uhr

3)28.05.2019 17:30-18:30                          4) 28.05.2019 von 11-12 Uhr

  1. Workshop (max. 20 TN)

Der Workshop bietet den Teilnehmer_innen Vertiefungen in die Themen: spezifische Leistungen (Pflegeversicherung, u.a.), Inklusion, interkulturelle Aspekte zur Pflege, Behinderung und Asyl.

  1. Austausch zur Umsetzung:

Eine Nachbesprechung bietet die Möglichkeit, Umsetzungserfolge, Schwierigkeiten und neu aufgekommene Fragen zu klären. Form und Zeitpunkt dieser Veranstaltung wird gemeinsam während des Workshops festgelegt.

Anmeldung:

Per E-Mail an: Welcome2(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Wer zeitlich nicht an Webinar und Workshop teilnehmen kann, sollte dies in der Anmelde-E-Mail vermerken, so dass versucht werden kann, individuelle Lösungen zu finden.

Über zahlreiche Anmeldungen freuen sich die Referent*innen

Danielle Gehr, Helin Brenner, Olcay Miyanyedi

Weitere Informationen zum Projekt finden Sie: Hier!

 

 

Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene

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Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene

 

Ein Expert_innen-Gespräch mit

  • Chana Dischereit (Initiative „NSU-Komplex auflösen“)
  • Tahir Della (Initiative Schwarzer Menschen in Deutschland e.V.)
  • Peter Schwarz (Redakteur der Waiblinger Kreiszeitung und Co-Autor des Buchs „Schmerzliche Heimat“ von Semiya Şimşek)

Dienstag, 11. Dezember 2018
17:00 Uhr im Jubez (großer Saal)
Kronenplatz 1, 76133 Karlsruhe

 

Hetze, Hitlergrüße und Ausschreitungen in Chemnitz gingen durch die Medien. Aber nicht nur in

Sachsen, auch in Baden-Württemberg ist rassistische und rechte Gewalt eine folgenschwere und grausame Realität für Betroffene: Messerattacke auf drei Geflüchtete in Heilbronn, Brandanschläge auf eine Geflüchtetenunterkunft in Bad Überkingen und auf ein türkisches Lebensmittelgeschäft in Geislingen, Angriff auf Gäste eines Eiscafés in Wiesloch…

Ganz aktuell legt die Einstellungsforschung für das Bundesgebiet neue, besorgniserregende Erkenntnisse vor. Laut der kürzlich veröffentlichten Studie der Universität Leipzig zu autoritären und rechtsextremen Einstellungen vertritt jeder dritte Deutsche ausländerfeindliche Positionen. Besorgniserregend ist zudem die „geschlossene manifeste Ausländerfeindlichkeit“, die in der Forschung als „Einstiegsdroge in den Rechtsextremismus“ gilt. Sie sei im Vergleich zur Befragung im Jahr 2016 bundesweit um knapp vier Punkte auf 24 Prozent gestiegen.

„Rechte Zustände in Deutschland – Folgen für Betroffene“, so lautet die Überschrift einer aktuellen Diskussionsveranstaltung am 11. Dezember in Karlsruhe. Unter der Moderation von Peter Schwarz nehmen die Expert_innen Chana Dischereit und Tahir Della im Rahmen des Gesprächs die aktuellen (extrem) rechten Entwicklungen und Zustände in Deutschland in den Blick und beziehen Position für die Betroffenenperspektive.

Eine Veranstaltung des Regionalen Demokratiezentrums Karlsruhe und der Beratungsstelle LEUCHTLINIE. Gefördert durch das Ministerium für Soziales und Integration Baden-Württemberg und dem Bundesministerium für Familie, Senioren und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms “Demokratie leben!”

Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK)

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  1. und 18.11.2018 – jeweils 10:00 bis 17:00 Uhr:

Verstehen und verstanden werden – Einführungsseminar in Gewaltfreier Kommunikation (GFK) nach Marshall B. Rosenberg

Hier bekommen Sie einen Überblick der Methoden der GFK und der dahinterliegenden gewaltfreien Grundhaltung. Erleben Sie Empathie am Beispiel von Situationen aus Ihrem eigenen Leben und finden Sie heraus, ob und wie die GFK auch Ihr Leben bewusster machen und bereichern kann.

  •      Kommunikationsmauern und -muster, die in eine Sackgasse führen
  •      Die vier Schritte in der GFK:
  1.  klare Beobachtungen (im Gegensatz zu Urteilen und Kritik)
  2.  benennbare Gefühle (im Gegensatz zu Interpretationen)
  3.  ursächliche Bedürfnisse/Beweggründe (im Gegensatz zu Strategien)
  4.  eindeutige Bitten (im Gegensatz zu Forderungen)

Die Referentin:
Heidi Kaufmann

Anti-Gewalt-Training, Training für GFK, Mediation, Coaching, Aufstellungsarbeit

Die Veranstaltung ist kostenlos.

Der Ort:

Reinsburgstr. 82
70178 Stuttgart

Anmeldung:

Werner Schulz
0711 – 88899931
eMail: Werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Gesprächsrunde mit Jugendlichen: [pizza&politika]

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Wir laden Euch herzlich zu der siebten Veranstaltung im Rahmen unserer Gesprächsreihe [pizza&politika] ein. Wie immer möchten wir zusammen mit Euch über ein aktuelles Thema diskutieren, das für unser Zusammenleben wichtig ist. Dieses Mal möchten wir mit Euch über das Thema Wahlen sprechen, Europa hat gerade ein neues Parlament gewählt, in Baden-Württemberg fanden zeitgleich Kommunalwahlen statt, während Istanbul die Wiederholung der Wahl noch aussteht.

Hier die Infos zur Veranstaltung:

 

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[pizza&politika]#08 | Montag, 17.06.2019; 18:00 Uhr – 20:00 Uhr

Veranstaltungsort: tgbw, Reinsburgstraße 82 in 70178 Stuttgart

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Wer die Wahl hat, hat die Qual?

Nach den Kommunal- und Europawahlen möchten wir gemeinsam mit Euch sowohl die Wahlergebnisse diskutieren als auch über die Wiederholung der Wahl in Istanbul sprechen.

Junge, türkeistämmige Menschen waren bei den Kommunalwahlen deutlich häufiger auf den Listen der unterschiedlichen Parteien vertreten, was uns sehr freut. Gemeinsam mit Euch möchten wir darüber diskutieren, was junge Menschen in kommunalen Parlamenten bewirken können und warum ihr Engagement wichtig ist.

Weiter wollen wir mit Euch über die Wiederholung der Wahl in Istanbul sprechen, die am 23.06. durchgeführt werden soll. Was denkt Ihr über die Wiederholung der Wahl, was erwartet ihr davon?

Wir freuen uns auf Eure Teilnahme!

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Deine Anmeldung oder auch Deine Fragen richte bitte an folgende Kontaktdaten:

Ansprechperson: Kerstin Müller

E-Mail: kerstin.mueller(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Telefon: 0711 / 888 999 -32

tgbw zeigt Ausstellung „Jüdische Lebenswelten in Deutschland heute“

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Vom 01.09. bis 15.12.2018 stellt die tgbw in der Geschäftsstelle 19 Tafeln über deutsch-jüdische Biographien aus. Die portraitierten jungen Menschen stellen die gesellschaftliche Vielfalt als Stärke dar und treten menschenfeindlichen Diskursen entgegen.

Als Teil des Erinnerungsprojektes „80 Jahre Pogromnacht“ unterstützt die tgbw mit 22 weiteren Institutionen die Initiative der Stadt Stuttgart durch die Präsentation dieser Ausstellung. Halbstündige Führungen durch die Ausstellung können für Gruppen stattfinden. Anmeldungen und Anfragen richten Sie bitte an werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de

Vernissage am 13.09. 2018

Die Ausstellung wird am 13.09.2018 um 17:00 in der Reinsburgstraße 82 (2.OG) in Stuttgart mit Rabbiner Yehuda Puschkin (Israelitische Religionsgemeinschaft Württemberg) eröffnet. Sie steht auch einzelnen Interessent*innen ohne vorherige Anmeldung offen.

Informationen zur Ausstellung erhalten Sie hier

Bildungspolitische Fahrt nach Brüssel

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Du interessierst dich für bildungspolitische und gesellschaftliche Themen? Und du hast Freude daran neue Leute kennenzulernen? Außerdem bist du zwischen 16 und 27 Jahre alt und hast vom 31. Oktober bis zum 4. November 2018 Zeit und Lust zu verreisen?

Dann bist du bei uns genau richtig, denn wir fahren in den Herbstferien (31.10. bis 4.11.2018) für fünf Tage mit einer Gruppe junger Menschen nach Brüssel. Bewerben kann sich hierfür jeder (allerdings ist ein Sprachniveau von mindestsens B2 nötig, um dem Programm folgen zu können). Als Teilnehmergebühr sind lediglich 50 Euro fällig.

Die bildungspolitische Fahrt findet in Zusammenarbeit mit kubus e.V. statt.

 

Was erwartet dich in Brüssel?

Ein Tag im Europäischen Parlament und die Teilnahme an einem Workshop

  • Verschiedene Besichtigungen von Brüsseler Sehenswürdigkeiten, die sich mit demokratischen Themen und der Geschichte der Europäischen Union auseinandersetzen
  • Viele weitere spannende Programmpunkte zu dem Thema Vielfalt
  • Eine tolle Gruppe mit Menschen unterschiedlichster Herkunft
  • Und großartige Betreuer*innen 😉

 

Du hast Interesse?

Bitte schickt uns bis zum 25. September 2018 eine Bewerbungsmail an: hannah.nothstein(Replace this parenthesis with the @ sign)kubusev.org

Die Bewerbung besteht aus:

  • Einem kurzen Lebenslauf (bitte das Sprachniveau angeben)
  • Einem Foto von Euch
  • Einem kleinen Motivationsschreiben (Warum wollt ihr mitmachen? Wie engagiert ihr euch für die Gesellschaft? – eine halbe bis eine Seite reicht vollkommen aus)
  • Einer Einverständniserklärung der Eltern (solltest Du unter 18 Jahre alt sein)

Wir freuen uns auf eine spannende Woche in Brüssel mit tollen Diskussionen!

„Kein Hass im Ländle!“ – Aufruf zum Bündnis und zur Kampagne

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Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren. Sie sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren. Wir müssen agieren um dieser Entwicklung im Blick auf Baden-Württemberg frühzeitig entgegenzuwirken. Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., tgbw, ruft deshalb auf zu einem breiten

Bündnis gegen Rassismus und Gewalt in Baden-Württemberg                      

Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen sind aufgerufen, sich an dem Bündnis zu beteiligen. Weiterlesen

Fachtag: “Salafismus in Deutschland – Gemeinsam gegen die extremistische Gefahr

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Laut Schätzungen des Bundesinnenministeriums bekennen sich bundesweit rund 11000 Menschen zum Salafismus, darunter rund 750 in Baden-Württemberg. Waren es 2013 bereits etwa 5500 Personen, die innerhalb Deutschlands dem salafistischen Spektrum zugerechnet werden konnten, hat sich diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren sogar noch verdoppelt.

Dabei ist der Salafismus kein neues Phänomen, sondern wurde bereits vor Jahren behördlicherseits in aller Deutlichkeit als Gefahrenquelle eingestuft: Salafistische Missionierungsbestrebungen sind ungebrochen und stoßen nach wie vor – gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – auf offene Ohren. Gerade diese anhaltende „Attraktivität“ des Salafismus hebt zugleich die Wichtigkeit der stetigen Auseinandersetzung mit seinem Gefahrenpotential hervor. Wie aber der Radikalisierung begegnen? Zeichnen individuelle Biographien doch ein uneinheitliches und vielschichtiges Bild von Radikalisierungsprozessen.

Um Antworten auf genau diese bleibend aktuelle Anfrage zu geben, wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von Präventionsprojekten ins Leben gerufen, um das Abgleiten junger Menschen in Extremismus und Radikalität zu verhindern und so der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung durch den Salafismus in Deutschland in seiner jeweiligen Ausgestaltung entgegenzutreten. Der Fachtag soll ein Forum bieten für Akteure und Interessierte aus den verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Beteiligung: Welche Initiativen gibt es bereits in Baden-Württemberg und darüber hinaus? Wo liegen ihre jeweiligen Schwerpunkte und wie sind sie ggf. untereinander vernetzt? Wo bieten sich Chancen, gemeinsam noch weitere Schritte vorwärts zu tun?

Auf der Grundlage zweier Fachvorträge am Vormittag möchten wir am Nachmittag zunächst mit unterschiedlichen Akteuren über Präventionsarbeit diskutieren. Im Anschluss wird an „Themen- Tischen“ die Möglichkeit bestehen, einzelne Initiativen genauer kennenzulernen und den persönlichen Kontakt mit den Verantwortlichen herzustellen. Auf diese Weise möchten wir einerseits der Komplexität der aktuellen Herausforderung Rechnung tragen, andererseits aber auch die Möglichkeit zu einer Bündelung von Ressourcen und der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken bieten. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Der Fachtag findet am 28. September 2018 von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr  in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg und dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg statt.

Anmeldung und Rückfragen:

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Geschäftsstelle), Assistenz: Martina Weishaupt, weishaupt(Replace this parenthesis with the @ sign)akademie-rs.de

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Flyer hier zum download.