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Fachtag: “Salafismus in Deutschland – Gemeinsam gegen die extremistische Gefahr

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Laut Schätzungen des Bundesinnenministeriums bekennen sich bundesweit rund 11000 Menschen zum Salafismus, darunter rund 750 in Baden-Württemberg. Waren es 2013 bereits etwa 5500 Personen, die innerhalb Deutschlands dem salafistischen Spektrum zugerechnet werden konnten, hat sich diese Zahl in den vergangenen fünf Jahren sogar noch verdoppelt.

Dabei ist der Salafismus kein neues Phänomen, sondern wurde bereits vor Jahren behördlicherseits in aller Deutlichkeit als Gefahrenquelle eingestuft: Salafistische Missionierungsbestrebungen sind ungebrochen und stoßen nach wie vor – gerade bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen – auf offene Ohren. Gerade diese anhaltende „Attraktivität“ des Salafismus hebt zugleich die Wichtigkeit der stetigen Auseinandersetzung mit seinem Gefahrenpotential hervor. Wie aber der Radikalisierung begegnen? Zeichnen individuelle Biographien doch ein uneinheitliches und vielschichtiges Bild von Radikalisierungsprozessen.

Um Antworten auf genau diese bleibend aktuelle Anfrage zu geben, wurde in den letzten Jahren eine Vielzahl von Präventionsprojekten ins Leben gerufen, um das Abgleiten junger Menschen in Extremismus und Radikalität zu verhindern und so der gesamtgesellschaftlichen Herausforderung durch den Salafismus in Deutschland in seiner jeweiligen Ausgestaltung entgegenzutreten. Der Fachtag soll ein Forum bieten für Akteure und Interessierte aus den verschiedenen Bereichen gesellschaftlicher Beteiligung: Welche Initiativen gibt es bereits in Baden-Württemberg und darüber hinaus? Wo liegen ihre jeweiligen Schwerpunkte und wie sind sie ggf. untereinander vernetzt? Wo bieten sich Chancen, gemeinsam noch weitere Schritte vorwärts zu tun?

Auf der Grundlage zweier Fachvorträge am Vormittag möchten wir am Nachmittag zunächst mit unterschiedlichen Akteuren über Präventionsarbeit diskutieren. Im Anschluss wird an „Themen- Tischen“ die Möglichkeit bestehen, einzelne Initiativen genauer kennenzulernen und den persönlichen Kontakt mit den Verantwortlichen herzustellen. Auf diese Weise möchten wir einerseits der Komplexität der aktuellen Herausforderung Rechnung tragen, andererseits aber auch die Möglichkeit zu einer Bündelung von Ressourcen und der Entwicklung von handlungsleitenden Perspektiven und Netzwerken bieten. Dazu laden wir Sie herzlich ein!

Der Fachtag findet am 28. September 2018 von 09:30 Uhr bis 17:30 Uhr  in Zusammenarbeit mit dem Landeskriminalamt Baden-Württemberg, der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart, der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg und dem Demokratiezentrum Baden-Württemberg statt.

Anmeldung und Rückfragen:

Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart (Geschäftsstelle), Assistenz: Martina Weishaupt, weishaupt(Replace this parenthesis with the @ sign)akademie-rs.de

Weitere detaillierte Informationen finden Sie im Flyer hier zum download.

Treffen zwischen LEUCHTLINIE und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume

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Am 8.8.2018 trafen sich Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle LEUCHTLINIE mit dem Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume.

Bei dem konstruktiven Gespräch wurden aktuelle antisemitische Vorfälle in Baden-Württemberg in den Blick genommen und gemeinsame Handlungsstrategien vereinbart, um den Entwicklungen entgegenzutreten und potenziell Betroffene noch besser zu erreichen. Als aktuelle Problemanzeige wurde konkret die wachsende Verunsicherung der jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg durch online verbreitete antisemitische Kommentare, Verschwörungsmythen und Anfeindungen gewertet. „Schauplatz ist in Baden-Württemberg ganz massiv das Internet“, so Dr. Blume. Nach seiner Erkenntnis leiden unter der online verbreiteten Zuschreibung von Verschwörungsmythen mit antisemitischem Hintergrund in erheblichem Maße auch Journalisten und Journalistinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Verwaltungen, sowie Lokalpolitiker und -politikerinnen. Hier sollen in naher Zukunft gemeinsam neue Bausteine zum Schutz der Betroffenen entwickelt und umgesetzt werden.

Um das Phänomen Antisemitismus in Baden-Württemberg umfassend erfassen zu können, ist zudem  ein regelmäßiger Austausch zwischen der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung nötig. Die Fachstelle LEUCHTLINIE freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Referat des Antisemitismusbeauftragten.

Inklusionsfachtag – “Migration und Behinderung”

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Rund 160 Fachkräfte und Interessierte aus den Bereichen der Behindertenhilfe und aus Migrantenorganisationen nahmen am Fachtag des tgbw-Projekts „Mittendrin statt nur dabei“ am 15. Oktober im Hospitalhof in Stuttgart teil. Der Fachtag verlief in einer sehr produktiven Atmosphäre und bot den Teilnehmenden eine Fülle von Informationen und von beruflich verwertbaren Hintergründen zu einem bislang eher vernachlässigten Themenbereich.

 

 

Am Vormittag hielt Dr. Hussein Hamdan von der Akademie der Diözese Rottenburg-Stuttgart einen Vortrag zum Thema „Muslime mit Behinderung in der Pflege“, der sehr alltagsnahe Impulse für die Pflegeprofis und ehrenamtlichen Hilfskräfte vermittelte. Daran anschließend erlebte das Fachtagspublikum eine  Podiumsdiskussion über die Bedeutung kulturspezifischer Kenntnisse und interkultureller Kompetenz in der Behindertenhilfe. An dieser Diskussion und der anschließenden Fragerunde im Plenum nahmen Gökay Sofuoĝlu, Landesvorsitzender der tgbw e.V., Naime Yıldırım, Inklusionsbotschafterin von „Mittendrin“, Walter Tattermusch, Behindertenbeauftragter der Landeshauptstadt Stuttgart, Albrecht Gaiser, Arbeitsstelle Kooperation/Eingliederungshilfe des  Staatlichen Schulamts Stuttgart und Elke Picker, Vorsitzende der Gemeinnützigen Elternstiftung Baden-Württemberg, teil.

Das Nachmittagsprogramm bestand aus vier Workshops, in denen unterschiedliche Themen bearbeitet wurden. Den Schlusspunkt des erfolgreichen – und von Ayse Özbabacan von der Landeshauptstadt Stuttgart sehr angenehm moderierten – Fachtages setzte der Comedian und Rollstuhlfahrer Tan Çaĝlar, der mit seinem Auftritt „Rollt bei mir!“ für einen humorvollen Ausklang sorgte.

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Gegen Hass und Entwürdigung: Aktionsnetz „kNOw HATE!“ gegründet

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Mit notwendigen Maßnahmen gegen menschenverachtende Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen, mit Initiativen und Projekten gegen die Phänomene Hate Speech und Hate Crime, setzt sich zukünftig ein landesweites Netzwerk auseinander, das jetzt in Stuttgart gegründet wurde. Dem „Aktionsnetz kNOw HATE!“ gehören Fachleute aus Bildungseinrichtungen, Ministerien und der Polizei, sowie aus Initiativen und Vereinen potentieller Betroffenengruppen an. Weiterlesen

Expedition wir sind hier!

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CSD-Politparade 2018: Dritter Platz für die tgbw!!!

Wir freuen uns riesig: Die tgbw wurde bei der diesjährigen CSD Stuttgart Polit-Parade für besonders herausragende Leistungen mit dem  3. Platz ausgezeichnet!!!
Die Kategorien, nach denen die Jury ihre Bewertung abgegeben hat, waren: politische Botschaft, Kreativität und Umsetzung.

Wir freuen uns sehr über diesen Preis und bedanken uns bei allen, die bei unserer Formation auf der Black Pearl und in der Fußgruppe mitgemacht haben!

Die IG CSD Stuttgart e.V. zeichnet aus den meist 80 bis 90 Gruppen in der CSD Polit-Parade jedes Jahr drei Formationen aus, die bei ihrer Teilnahme an der Demonstration für Vielfalt, Akzeptanz und Gleichberechtigung herausragen.

Besonderes Augenmerk legt die Jury auf die politische Botschaft der Formationen. Sie ist wichtig, um den Charakter der Polit-Parade als Demonstration zu gewährleisten und dem Zweck der Versammlung deutlich Rechnung zu tragen.

Die Kür der drei besten Formationen fand am Sonntag 29.07. im Rahmen der CSD-Hockets statt. Die drei für 2018 ausgezeichneten Gruppen wurden auf dem MArktplatz bekannt gegeben und auf die Bühne vor dem Stuttgarter Rathaus gebeten. Sie erhielten – neben dem ihnen gebührenden Applaus des Publikums – auch eine Trophäe als Zeichen der Anerkennung.

Die besten Formationen in diesem Jahr waren:

  1. Platz: Katholische junge Gemeinde Rottenburg-Stuttgart
  2. Platz: Elterngruppe homosexueller Kinder, Stuttgart
  3. Platz: Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.

Trauer um Gündungsmitglied Aykut Düzgüner

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Aykut Düzgüner, Gründungsmitglied der tgbw und langjähriges Mitglied im tgbw-Vorstand, ist plötzlich und unerwartet verstorben.

Vorstand und Mitarbeiter der tgbw trauern um einen Menschen, der immer für alle da war – und jetzt plötzlich nicht mehr ist.

Wir trauern um eine Stimme, die uns vertraut war – und jetzt schweigt.

Er fehlt uns!

Was bleibt, sind dankbare Erinnerungen, die uns niemand  nehmen kann.

Finalist beim Google-Wettbewerb

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Große Chance auf Fördergelder von Google

Die Kolleginnen und Kollegen der tgbw-Geschäftsstelle (nicht vollständig)

Das tgbw-Projekt „Net vs. Nuts – Zivilcourage im Netz“ erreicht Finale im Google-Wettbewerb

Jetzt hoffen alle auf viele Stimmen, damit die 20.000 Euro von Google kommen: Bei über 2.500 Einreichungen zum großen Wettbewerb „google-Impact Challenge“ schaffte es der Projektvorschlag  „Net vs. Nuts – Zivilcourage im Netz“ der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) unter die besten 100 lokalen Projekte. „Durch das Erreichen des Finales haben wir die große Chance, am Ende zu den 50 Gewinnern zu zählen und damit eine Fördersumme von 20.000 Euro zu bekommen. Dazu brauchen wir die Unterstützung von allen hier in der Region“, sagt Pressereferent Werner Schulz von der tgbw. Weiterlesen

Weiterbildung “kNOw HATE CRIME!”

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„kNOw HATE CRIME!“ – Weiterbildung zum Problemfeld Hasskriminalität

Zusammen mit Expertinnen und Experten gegen „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und zusammen mit Betroffenengruppen möchte eine neu konzipierte Fortbildung das Problemfeld „Hasskriminalität“ in seinen vielfältigen Facetten aufzeigen und präventiv behandeln. Wir laden Sie hier sehr herzlich zur Teilnahme ein!

Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts „kNOw HATE CRIME!“, das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) landesweit umsetzt, gefördert duch den Fonds für Innere Sicherheit der Europäischen Union.

Wesentlicher Teil der dreijährigen Maßnahme ist eine Weiterbildungsreihe für Beratungs- und Handlungskompetenz im komplexen Problemfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen. Weiterlesen

Wir sind’s – die Zukunft! #sommerakademie sei dabei!

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Du interessierst Dich für Politik? Du willst Dich einmischen? Und wolltest immer schon mitmachen, statt nur zu reden und zu liken? Dann bewirb Dich bei unserer SOMMERAKADEMIE!

Wir sind’s – die Zukunft!

Sommerakademie der Türkischen Gemeinde in Deutschland

30. Juli bis 3. August 2018 in Berlin

Erlebe hautnah mit, wie Politik gemacht wird: ob in der Jugendorganisation oder im Bundestag. Diskutiere im Open Space über Themen, die Dir wichtig sind und stärke Deine Diversity-Kompetenzen. Sei dabei und lerne andere engagierte Leute kennen, die Lust haben, unsere Zukunft mitzugestalten!


Die Sommerakademie richtet sich an junge engagierte Leute (18–30 Jahre) unterschiedlichster Herkunft. Die Teilnahme an der Akademie ist kostenlos und Unterkunft ist inklusive. An- und Abreise nach Berlin können erstattet werden. Alle Teilnehmer*innen der Sommerakademie erhalten ein Zertifikat.

Bewirb Dich bis zum 31. Mai 2018 online unter folgendem Link: Hier geht es zum Anmeldeformular. Wenn Du Nachfragen hast, kannst Du Dich gerne im Büro der TGD melden unter der 030 21 96 80 84 oder per Mail an info(Replace this parenthesis with the @ sign)tgd.de.

Wir freuen uns auf Deine Teilnahme!

Flyer & Programm als PDF

Veranstaltungsort:
Jugendhotel BerlinCity
Crellestr. 22, 10827 Berlin
www.jugendhotel-berlin.de