Treffen zwischen LEUCHTLINIE und dem Beauftragten gegen Antisemitismus der Landesregierung Baden-Württemberg, Dr. Michael Blume

Von 13. August 2018Allgemein

Am 8.8.2018 trafen sich Mitarbeiter_innen der Beratungsstelle LEUCHTLINIE mit dem Beauftragten der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume.

Bei dem konstruktiven Gespräch wurden aktuelle antisemitische Vorfälle in Baden-Württemberg in den Blick genommen und gemeinsame Handlungsstrategien vereinbart, um den Entwicklungen entgegenzutreten und potenziell Betroffene noch besser zu erreichen. Als aktuelle Problemanzeige wurde konkret die wachsende Verunsicherung der jüdischen Gemeinden in Baden-Württemberg durch online verbreitete antisemitische Kommentare, Verschwörungsmythen und Anfeindungen gewertet. „Schauplatz ist in Baden-Württemberg ganz massiv das Internet“, so Dr. Blume. Nach seiner Erkenntnis leiden unter der online verbreiteten Zuschreibung von Verschwörungsmythen mit antisemitischem Hintergrund in erheblichem Maße auch Journalisten und Journalistinnen, Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen aus Verwaltungen, sowie Lokalpolitiker und -politikerinnen. Hier sollen in naher Zukunft gemeinsam neue Bausteine zum Schutz der Betroffenen entwickelt und umgesetzt werden.

Um das Phänomen Antisemitismus in Baden-Württemberg umfassend erfassen zu können, ist zudem  ein regelmäßiger Austausch zwischen der Beratungsstelle für Betroffene von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt und dem Antisemitismusbeauftragten der Landesregierung nötig. Die Fachstelle LEUCHTLINIE freut sich auf die weitere Zusammenarbeit mit dem Referat des Antisemitismusbeauftragten.