Die Förderung des zivilgesellschaftlichen Engagements und der bürgerschaftlichen Courage im Bereich der Hasskriminalität ist Ziel des Projekts „kNOw HATE CRIME!“, das die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. landesweit umsetzt.

 

Bildung eines Aktionsnetzwerks

Zusammen mit Expertinnen und Experten aus dem Themen- bzw. Arbeitsfeld „Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit“ und Betroffenengruppen (LSBTTIQ, Behinderung, Muslime, Juden, Migration, Obdachlosigkeit, PoC, Geflüchtete, Sinti/Roma, Frauen) wird ein landesweit aktives „Aktionsnetzwerk gegen Hate-Crime“ als zivilgesellschaftlicher Beitrag zur Prävention im Bereich Kriminalitätsbekämpfung aufgebaut und durch eine Werbekampagne bekannt gemacht.

Ab April 2018 wird eineWeiterbildungsreihe für Beratungskompetenz im Handlungsfeld menschenverachtender Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen umgesetzt.

Diese Grundausbildung „kNOw HATE CRIME!“ setzt sich aus 8 Modulen (jeweils 4 Zeitstunden pro Modul) zusammen. Die Inhalte der 8 Module befassen sich mit folgenden Themen:

  1. Extremismustheorie
  2. Konzept der Gruppenbezogenen Menschenfeindlichkeit (GMF) in Theorie in Praxis
  3. Themenschwerpunkte: aktuelle Formen von Homo- und Transfeindlichkeit
  4. Konzept Hate Crime und Anwendung im Bereich der Polizeiarbeit
  5. Aktuelle Formen von Rassismus
  6. Theorien zur Bewältigung von Opfererfahrungen
  7. Aktuelle Formen von Antisemitismus und Antiziganismus
  8. Empowerment von potenziellen Betroffenengruppen

Ein besonderer Schwerpunkt des Projekts sind  EU- bezogene operative Aktivitäten und fachliche Austausche über die Entwicklung rechter Umtriebe, etwa durch Arbeitstreffen mit Organisationen der Antidiskriminierungsarbeit und des Opferschutzes, sowie der Polizei  aus Frankreich und der Schweiz.

Kontakt

 

Werner Schulz
Projektleitung

Tel.: +49 711 888 999 -31
Mail: werner.schulz(Replace this parenthesis with the @ sign)tgbw.de