„Rassistische Aufteilung hat keinen Platz auf unseren Bühnen“

 

Die Fragen der AfD-Landtagsabgeordneten Dr. Rainer Balzer und Klaus Dürr nach der Auflistung der Staatsangehörigkeit von Tänzer_innen, Musiker_innen und Sänger_innen an staatlichen Theatern und Opern zeigen sehr offen die dahinter stehenden Wertemaßstäbe. Sie sind eindeutig geprägt von Vorstellungen der Ungleichheit und Ungleichwertigkeit.

Diese rassistische Aufteilung der Menschen in „wir“ und „die anderen“ hat keinen Platz auf unseren Bühnen und in unserer demokratischen Gesellschaft. Gerade Kulturschaffende sind auf eine freie, vielfältige und offene Gesellschaft angewiesen und gerade die Kultur lebt von der Pluralität.

Hinter der AfD-Anfrage steht ein weiteres Mal die durchschaubare Zielsetzung, die Menschen zu polarisieren und zu trennen. In einer offenen, vielfältigen und inklusiven Gesellschaft dürfen die von der AfD geforderten Listen weder erstellt noch verwaltet werden.

Ganz sicher werden die Kunstschaffenden in Baden-Württemberg derartige Segregationslisten nicht zulassen – wir werden sie dabei unterstützen.

Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.

Theater Lokstoff 

KUBUS e.V. 

SINUS Akademie 

Pyramidea e.V.