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Mitglied in

Üye derneklerimizden etkinlik haberleri
Veranstaltungen der Mitgliedsorganisationen
Stellenausschreibung

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg und die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg führen im Rahmen der Netzwerke für Bildungspartner e.V. ein zweijähriges Projekt durch.

Der Paritätische Wohlfahrtsverband Baden-Württemberg repräsentiert 800 Mitgliedsorganisationen aus allen Bereichen der sozialen Arbeit und ist als Spitzenverband der freien Wohlfahrtspflege für die Vertretung und Beratung seiner Mitgliedsorganisationen in finanziellen, rechtlichen und konzeptionellen Fragen zuständig. Der Türkischen
Gemeinde in Baden-Württemberg gehören 36 Einzelverbände aus
Baden-Württemberg an, mit ca. 3000 Mitgliedern in vielen Kommunen des Landes. Ziel der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg ist die Stärkung der Bildungschancen für türkischsprachige Menschen sowie die Förderung deren Partizipation in der Gesellschaft.

Wir suchen zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine/n

Berater/in

im Rahmen des Programms „Integration in Baden-Württemberg –

Gemeinsam mit den Eltern für neue Bildungschancen“

weitere details in

..

Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg
ist in den neuen Räumlichkeiten in der
Haußmannstraße 6 70188 Stuttgart
1 Stock, Zimmer 105 und 106
Telefon : 0711/2155-196 und 197
Fax: 0711/ 2155-200

Ergebnisse des Fachtags „Aufeinander zugehen statt ausgrenzen

am 11.12.2009 in Stuttgart in der Jugendherberge Stuttgart International, Haußmannstr. 27, 70180 Stuttgart

Statement zur Mehrsprachigkeit

„Mit jeder Sprache, die du erlernst, befreist du einen bis daher in dir gebundenen Geist.” (Friedrich Rückert)

Mehrsprachigkeit stellt eine wichtige Ressource in unserer globalisierten Gesellschaft dar und hat sowohl für den Einzelnen als auch für die Gesellschaft große Bedeutung. Im Gegensatz zu Mitteleuropa ist in vielen Regionen der Welt Mehrsprachigkeit der Normalfall.

In vielen dieser Gesellschaften ist das Recht auf Muttersprache (neben offiziellen Staats-oder Verkehrssprachen) in den Verfassungen verankert. Jedes Mitglied unserer Gesellschaft sollte nicht nur das Recht haben, seine Sprache in der Familie und im privaten Umfeld zu gebrauchen, sondern die Sprache sollte auch eine angemessene gesellschaftliche Akzeptanz erfahren.

Die Anerkennung der Muttersprachen ist ein wichtiger psychologischer Faktor für Menschen mit Migrationshintergrund, da ihre Sprachen wesentlich ihre Identität prägen.

Die Förderung der Muttersprachen ist nicht als Gegensatz zur Förderung der deutschen Sprache zu sehen. Denn mehrsprachige Menschen sind ein bedeutendes Potential für unsere Gesellschaft:

  • Sie besitzen ein differenziertes Bewusstsein von Sprache und lernen weitere Sprachen leichter als Einsprachige.
  • Sie haben eine differenziertere Sicht auf die Welt und sind daher flexibler im Hadeln.
  • Sie können eine Brückenfunktion einnehmen als Vermittler zwischen unterschiedlichen Kulturen.

All diese Fähigkeiten können sie aber nur entfalten, wenn ihre Sprachen anerkannt und gefördert werden. Diese Förderung liegt auch im Interesse unserer Gesellschaft, da sie einhergeht mit dem Erhalt und den Ausbau der Sprachenvielfalt in unserem Land. Von der Sprachenvielfalt profitieren nicht zuletzt der Wissenstransfer, der Tourismus und unsere Wirtschaftsbeziehungen. Viele internationale Unternehmen und Organisationen sehen zwei- und mehrsprachiges Personal als wichtigen Standortfaktor.

Wir plädieren daher für eine gesellschaftliche Wertschätzung der Mehrsprachigkeit. Damit meinen wir nicht nur die „Elite“-Mehrsprachigkeit mit Prestigesprachen wie Englisch oder Französisch, sondern besonders die natürliche Mehrsprachigkeit aller Menschen, die eine andere Muttersprache als Deutsch haben. So sollte die Herkunftssprache in der Schule als vollwertige Sprache anerkannt und als Teil des Fremdsprachenunterrichts oder als eine der Unterrichtssprachen angeboten werden. Die Möglichkeit einer frühen mehrsprachigen Erziehung sichert allen Kindern die Chance, ihr intellektuelles Potential zu nutzen und eröffnet ihnen die Perspektive, den Herausforderungen unserer Zeit zu begegnen.

Dieser Appell richtet sich somit zuallererst an die Verantwortlichen in Politik und Bildungswesen, der Vielfalt der Sprachen, die in unserem Land gesprochen werden, auch in der schulischen Realität Rechnung zu tragen.

http://www.moqa-tgd.de/?todo=Navigation&ID_Menu=7&ID_Page=0#

 

Stellvertretende Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Baden-Würtemberg Hülya Ekþi- Yýlmaz ist "Brückenbauerin  für Deutschland"

Es ist Zeit für ein neues Miteinander

Neun Pfeiler der Integration

Ein Manifest der „Brückenbauer für Deutschland“

Oktober 2009

Für die Dokumentation klicken >>>>>

 


Die gemeinsame Veranstaltung der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg mit der Paritätische Baden-württemberg war ein großer Erfolg. Ca 90 Personen aus unterschiedlichen Bereichen haben in drei Workshops die Themen Alten-, Behindertenhilfe und Gesundheitsvorsorge  für Migrantinnen und Migranten in den sozialen Diensten diskutiert und Handlungsstrategien formuliert. Davor haben Justizminister des Landes Prof. Ulrich Goll und Bundesvorsitzender der Türkischen Gemeinde in Deutschland Kenan Kolat Impulsreferate gehalten.

Sibylle Thelen von der Stuttgarter Zeitung war die Moderatorin dabei. Autor und Kabarettist Peter Großmann hat dem Thema der Fachtagung mit Augen eines Kabarettisten ein anderer Aspekt gebracht.

Begrüßt wurde die Runde durch Hansjörg Böhringer Landesgeschäftsführer des Paritätischen Baden-Württemberg.

Zeitungsbericht

PRESSEERKLÄRUNG

Perspektiven für die Zukunft statt vorprogrammierter Altersarmut - Die Türkische Gemeinde in Deutschland fordert die Rücknahme der Rente mit 67.


Die Türkische Gemeinde in Deutschland (TGD) fordert die neue Bundesregierung auf, ihre soziale Verpflichtung bei der Überprüfung der Rente mit 67 ernst zu nehmen. Hüseyin Yilmaz, sozialpolitischer Sprecher der TGD, hält die Rente mit 67 angesichts der Wirklichkeit in den Betrieben für nicht realisierbar: „Dieses Gesetz bedeutet für die Mehrheit der heute Beschäftigten Altersarmut, da eine Verbesserung der Beschäftigungsaussichten älterer Arbeitnehmer/innen nicht zu erkennen ist“, sagt Yilmaz.

Schon heute haben die meisten Arbeitnehmer/innen kaum eine Chance, überhaupt bis 65 zu arbeiten. Nur 18 Prozent der älteren Erwerbstätigen sind im Jahr 2007 aus sozialversicherungspflichtiger Arbeit in Rente gegangen; nur 30% der über 55jährigen sind überhaupt sozialversicherungspflichtig beschäftigt.

Die Rente mit 67 würde die mit Rentenabschlägen verbundene Lücke zwischen dem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben und dem Renteneintritt vergrößern und somit einer Rentenkürzung gleichkommen.

Besonders betroffen davon sind Migrantinnen und Migranten. Sie sind überdurchschnittlich oft in prekären Arbeitsverhältnissen beschäftigt, verfügen über niedrigere Einkommen und sind häufiger von Arbeitslosigkeit betroffen. Durch besonders belastende Arbeiten werden sie auch doppelt so häufig berufsunfähig.

Die Bundesregierung ist laut Gesetz im Jahr 2010 verpflichtet zu prüfen, ob die Umsetzung der Rente mit 67 vertretbar ist. Als Kriterium dafür gilt die Entwicklung der Beschäftigungschancen für ältere Arbeitnehmer/innen. Angesichts der Beschäftigungsaussichten in den Betrieben und den sozialen Konsequenzen für die Betroffenen fordert die TGD, den Beschluss zur Rente mit 67 rückgängig zu machen. Der Rentenversicherung sind Perspektiven für die Zukunft zu eröffnen. So sollte die gesetzliche Rente zur Erwerbstätigenversicherung ausgebaut und Geringverdiener/innen, Langzeitarbeitslose und Erwerbsgeminderte besser abgesichert werden.

Die Arbeitgeber sind gefordert, gerade auch ältere Migrant/innen einzustellen. Statt einer Kürzung der Renten sollte für die Bundesregierung die Gewährleistung altersgerechter Beschäftigung im Vordergrund stehen. Für Arbeitnehmer/innen, die nicht einmal das Rentenalter von 65 Jahren erreichen, ist ein leichterer Zugang zur Erwerbsminderungsrente zu ermöglichen. Die Erwerbsminderungsrenten müssen erhöht werden, um den Betroffenen ein Leben über dem Niveau der Grundsicherung zu gewährleisten.

Almanya Türk Toplumu (TGD) Genel Baþkan Yardýmcýsý Þeref Erkayhan "Almanya'daki Kültürel Çeþitliliði Medyada Anaakýmlaþtýrmak" konusundaki çalýþmalarýný derlediði kitabýný yayýmladý.

Baden-Württemberg Türk Toplumu Kasým Bildirisi