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Solidarisch an der Seite der Landtagspräsidentin

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Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) zeigt sich solidarisch mit der Landtagspräsidentin Muhterem Aras und wirft der AfD-Fraktion im Landtag eine gezielte Strategie zur „Demontage der Demokratie und zur rassistischen Brandstiftung“ vor. Dies erklärte der Landesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw), Gökay Sofuoğlu.

Nach dem Eklat und dem polizeilichen Einsatz im Landtag, den die Abgeordneten Stefan Räpple und Wolfgang Gedeon provoziert hatten, zeige die Partei einmal mehr, „dass sie nicht nur demokratische Ordnungen torpediert und menschliche Umgangsweisen missachtet, sondern auch bewusst rassistische Haltungen verbreitet. Die AfD sät weiterhin Hass und Feindschaft“, so Sofuoğlu.

Die Fraktion habe sich durch ihren Auszug aus dem Parlament solidarisch mit den genannten Personen gezeigt. Der Abgeordnete Räpple hatte die Anweisungen des Präsidiums ignoriert und der Abgeordnete Gedeon die türkeistämmige Landtagspräsidentin aufgrund ihrer Herkunft rassistisch beleidigt.

„Diese Parlamentarier wurden zwar – wie sie nicht müde werden zu betonen – demokratisch gewählt, aber ihr andauerndes Verhalten in unserem Landesparlament ist in gefährlichem Maß demokratie- und menschenfeindlich“, so Sofuoğlu.

Theaterstück „Die NSU – Monologe“ kommt nach Esslingen

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Publikumsgespräch mit MdL Wolfgang Drexler und Gökay Sofuoğlu

Das Theaterensemble „Bühne für Menschenrechte“ aus Berlin bringt am 04.12.2018 das Stück „Die NSU – Monologe“ nach Esslingen. Die Aufführung wird veranstaltet vom Jugend- und Kulturzentrum KOMMA in Kooperation mit der Beratungsstelle „LEUCHTLINIE“ der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg. 

Im November 2011 – also genau vor 7 Jahren – erfuhr die Öffentlichkeit von der Existenz der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“. Zehn Morde, 43 Mordversuche, drei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle gehen auf das Konto der Terrorzelle.

Das Stück “Die NSU-Monologe” setzt die jahrelangen Kämpfe dreier Familien der Opfer des NSU durch die Form des dokumentarischen Theaters in Szene. Auf der Bühne ist die Rede von Elif Kubaşık, Adile Şimşek und İsmail Yozgat, von ihrem Mut, in der ersten Reihe eines Trauermarschs zu stehen, von der Willensstärke, die Umbenennung einer Straße einzufordern, und vom Versuch, die eigene Erinnerung an den geliebten Menschen gegen die vermeintliche Wahrheit der Behörden zu verteidigen.

Das Stück von Michael Ruf entstand durch ausführliche Interviews, lediglich gekürzt und ohne sprachliche Veränderungen – ein Werk zeitgenössischer Geschichtsschreibung, das auch sieben Jahre nach Entdeckung des NSU kaum an Aktualität verloren hat.

Im Anschluss an das Stück wird es ein Publikumsgespräch geben mit MdL Wolfgang Drexler (SPD), der als Vorsitzender den Untersuchungsausschusses „Rechtsterrorismus/NSU BW II“ des Landtags Baden-Württemberg leitet, sowie mit Gökay Sofuoğlu, dem Vorsitzenden der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V.. Moderiert wird das Gespräch durch die Journalistin Kathrin Waldow.

Die Veranstaltung findet statt am  04.12.2018, von  19.00 – 21.00 Uhr, im KOMMA – Jugend und Kultur, Maillestraße 5-9, 73728 Esslingen. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist erwünscht unter nsu-monologe(Replace this parenthesis with the @ sign)komma.info

Das Problem heißt Rassismus!

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Stuttgart: Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw) verurteilt die Aussagen von Minister Seehofer bei der Klausurtagung der CSU-Landesgruppe.

Der Vorsitzende der tgbw, Gökay Sofuoğlu, stellt fest:

„Unser Innenminister hat erst zu den rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz geschwiegen und nun zeigt er Verständnis für sie. Mehr noch: Er bezeichnet Migration als das Problem. Wir fragen uns: Meint Seehofer damit tatsächlich, dass Migranten und Migrantinnen verantwortlich für die rassistischen Ausschreitungen sind? Sind die knapp 20 Millionen Menschen in diesem Land das Problem?  Das Problem ist aber nicht Migration, sondern das Problem heißt Rassismus. Ein Innenminister, der das nicht klarstellt, schützt nicht den inneren Frieden unseres Landes, sondern er redet den völkisch-nationalen Kräften nach dem Mund. Wenn Herr Seehofer die Migration als Mutter aller Probleme bezeichnet und sich als Vater aller Lösungen präsentiert, was für eine Zukunft haben dann meine Kinder in diesem Land?“

Die Aussagen des Innenministers reihen sich ein in eine Liste von ausgrenzenden Beiträgen in der jüngeren Vergangenheit. Von der „Islam gehört nicht zu Deutschland“ bis zur Absage am 10. Integrationsgipfel (bislang beispiellos in der Geschichte der Gipfeltreffen) zeigt der Innenminister, was er von einer vielfältigen Einwanderungsgesellschaft hält. Ein Innen- und Heimatminister, der nach eigener Aussage eigentlich die Menschen im Land einen will, sollte ein größeres Interesse daran haben, auch eine Politik im Sinne immerhin eines Viertels der Gesellschaft zu machen.

Nach der Gewalt in Chemnitz: tgbw startet Bündnis „Kein Hass im Ländle!“

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Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren.

Sie sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren. Wir müssen agieren um dieser Entwicklung im Blick auf Baden-Württemberg frühzeitig entgegenzuwirken.

Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., tgbw, startet deshalb ein breites Bündnis gegen Rassismus und Gewalt in Baden-Württemberg: „Kein Hass im Ländle!“.

 

Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen sind aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen, sagte der Vorsitzende der tgbw, Gökay Sofuoglu und betonte: “Es soll bei dem Bündnis nicht um neuen Aktionismus gehen, sondern um die Gestaltung unserer Gesellschaft. Also: Von jetzt für immer!“

 

Als erste und zeitnahe Aktion ruft die tgbw zur Teilnahme an einer Mahnwache gegen Gewalt und Hass auf, die im Rahmen der Gedenkfeier von DGB-Stuttgart und VVN-BdA zum Antikriegstag in Deutschland stattfindet:

Sa. 01.09., 15:00 Uhr, am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Karlsplatz in Stuttgart.

„Chemnitz ist ein Angriff auf uns alle!“

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„Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren. Die Angriffe sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren“, erklärt Heval Demirdöğen von der Fachstelle „LEUCHTLINIE“. Der Experte für die Beratung für Betroffene von rechter Gewalt in Baden-Württemberg fordert, dass die Reaktionen auf die Ausschreitungen jetzt von Polizei und Justiz schnell und direkt erfolgen. Dringend geboten sei aber auch, dass Politik und Zivilgesellschaft diese Taten scharf und unüberhörbar verurteilen. „Wer hier wegschaut oder die rechte Hetze und Menschenjagd als bedauerlichen Einzelfall herunterspielt, leistet einer für die Gesamtgesellschaft gefährlichen Entwicklung Vorschub und macht sich mitschuldig an der Vergiftung des sozialen Klimas. Jetzt sind starker ziviler Gegenprotest sowie Schutzmaßnahmen für potenziell Betroffene dringlich, die auch über Solidarisierungsaktionen zum Ausdruck kommen müssen“, so der Leiter der Fachstelle, die von der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) getragen wird.

 

Der Vorsitzende der tgbw und zugleich Bundesvorsitzende der Türkischen Gemeinde in Deutschland, TGD,  Gökay Sofuoğlu, ergänzt: „Ein Bundestagsabgeordneter der AfD twitterte kurz nach den Ausschreitungen: „Es ist Bürgerpflicht, die todbringende „Messermigration“ zu stoppen“. Hier zeigt die AfD, was sie von unserem Rechtsstaat hält – und zwar gar nichts. Selbstjustiz und Jagd auf Menschen sind keine Bürgerpflicht, sondern schwere Straftaten! Unsere  Kanzlerin Frau Merkel und unser Innenminister Herr Seehofer dürfen zu den rassistischen Übergriffen in Chemnitz nicht schweigen!“.

Nach der Gewalt in Chemnitz: tgbw startet Bündnis „Kein Hass im Ländle!“

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Die rassistischen Ausschreitungen in Chemnitz sind schwerwiegende Angriffe auf Menschen, die gezielt aufgrund ihres Aussehens und der Wahrnehmung als „Nicht-Deutsche“ von rechter Gewalt betroffen waren.

Sie sind zugleich gravierende Angriffe gegen die Grundpfeiler unserer Zivilgesellschaft, gegen den Rechtsstaat, gegen uns alle! Diese schrecklichen Vorgänge müssen unsere gesamte Gesellschaft alarmieren. Wir müssen agieren um dieser Entwicklung im Blick auf Baden-Württemberg frühzeitig entgegenzuwirken.

Die Türkische Gemeinde in Baden-Württemberg e.V., tgbw, startet deshalb ein breites Bündnis gegen Rassismus und Gewalt in Baden-Württemberg: „Kein Hass im Ländle!“.

 

Wohlfahrtsverbände, Kirchen, Gewerkschaften, Migrantenorganisationen und weitere zivilgesellschaftliche Gruppen sind aufgerufen, sich an der Kampagne zu beteiligen, sagte der Vorsitzende der tgbw, Gökay Sofuoglu und betonte: “Es soll bei dem Bündnis nicht um neuen Aktionismus gehen, sondern um die Gestaltung unserer Gesellschaft. Also: Von jetzt für immer!“

 

Als erste und zeitnahe Aktion ruft die tgbw zur Teilnahme an einer Mahnwache gegen Gewalt und Hass auf, die im Rahmen der Gedenkfeier von DGB-Stuttgart und VVN-BdA zum Antikriegstag in Deutschland stattfindet:

Sa. 01.09., 15:00 Uhr, am Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus am Karlsplatz in Stuttgart.

“Rassismus sitzt im Parlament”

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Deutliche Kritik äußert der Vorsitzende der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg (tgbw), Gökay Sofuoglu, gegenüber dem Landtagsabgeordneten und Fraktionsvize der AfD, Emil Sänze, nach dessen verbalen Angriffen gegen die Landtagspräsidentin Mutherem Aras.

“Wenn von Abgeordneten im Landtag die Menschen bei allem, was sie tun oder nicht tun, auf ihre Herkunft oder Abstammung reduziert werden, dann sitzt Rassismus im Parlament! Wer den einen mehr und den anderen weniger Rechte zugesteht, aufgrund ihrer Biografie, ihrer Hautfarbe, ihrer Religion oder sexuellen Orientierung…, der schürt brandgefährliche  Ungleichheitsvorstellungen”.

Sofuoglu hegt erhebliche  Zweifel an der Verfassungstreue von Emil Sänze und dessen Parteigenossen. “Wer als Abgeordneter die grundgesetzlich garantierte Gleichheit aller Menschen in Deutschland nicht aktiv fördert, sondern ablehnt und für diese Ablehnung Stimmung und Politik macht, der stellt sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung und hat absolut keinen Platz in einem demokratischen Parlament”.

Die tgbw fordert alle demokratischen Kräfte auf, entschieden gegen Ideologien der Ungleichheit vorzugehen.

Wir sind hier!

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Passend zu dem diesjährigen Motto der CSD Politparade in Stuttgart „Expedition wir“ sagen wir von der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg „biz buradayız!“, was bedeutet „Wir sind hier!“. Das zeigen wir auch dieses Jahr wieder durch unsere Teilnahme an der Politparade. Stuttgart ist eine vielfältige Stadt, in der unterschiedliche Menschen aus den verschiedensten Ecken der Welt zusammenleben. Unter ihnen befinden sich auch Menschen, die sich als schwul, lesbisch, bisexuell, transsexuell, transgender, intersexuell oder queer sehen.

Deshalb möchten wir in einer Abendveranstaltung Stimmen von Menschen hören, die LSBTTIQ sind und eine Migrationsgeschichte haben. Wir möchten mehr über ihr Leben erfahren: Wie geht es ihnen in Stuttgart und speziell in der LSBTTIQ Community? Fühlen sie sich als Teil der LSBTTIQ Community? Welche Erfahrungen machen sie und welche Beobachtungen/Entwicklungen nehmen sie wahr? Zu dieser Veranstaltung laden wir Sie sehr herzlich ein. In einer Gesprächsrunde unterhalten sich Menschen mit Migrationsgeschichte über ihr Leben in Stuttgart und in der LSBTTIQ Community und es gibt einen Einblick in Lebensgeschichten aus dem Projekt „Andrej ist anders und Selma liebt Sandra – Kultursensible sexuelle Orientierung“.

Für musikalische Unterhaltung sorgt der Neyzen Nefi Akkay. Moderiert wird die Veranstaltung von Olcay Miyanyedi

Wann: Dienstag, 24.Juli 2018, 18-20 Uhr
Wo: tgbw, Reinsburgstraße 82, 70178 Stuttgart

Gegen Hass und Entwürdigung: Aktionsnetz „kNOw HATE!“ gegründet

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Mit notwendigen Maßnahmen gegen menschenverachtende Einstellungen, Benachteiligungen und Anfeindungen, mit Initiativen und Projekten gegen die Phänomene Hate Speech und Hate Crime, setzt sich zukünftig ein landesweites Netzwerk auseinander, das jetzt in Stuttgart gegründet wurde. Dem „Aktionsnetz kNOw HATE!“ gehören Fachleute aus Bildungseinrichtungen, Ministerien und der Polizei, sowie aus Initiativen und Vereinen potentieller Betroffenengruppen an.

Angeregt wurde das Aktionsnetz vom Demokratiezentrum Baden-Württemberg, dem Verein KUBUS und der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw). „Der Name `kNOw HATE!` signalisiert die gemeinsamen Ziele des Netzwerks“, so Mitinitiator Werner Schulz von der tgbw. „Es geht um das Erkennen der Ursachen und um das Verhindern des Hasses. Die Bandbreite der Zugänge und Akteure im Land gegen den Hass ist sehr groß: Sie reicht von Forschung bis Pädagogik, von Prävention bis Intervention, von Medienarbeit bis Politik, von Polizei bis Justiz. Notwendig ist jetzt der Austausch der Akteure im Themenfeld untereinander und die Übertragung der Erfahrungen“.

Zu den Gründungsmitgliedern des „Aktionsnetz kNOw HATE!“ zählt auch der Beauftragte der Landesregierung gegen Antisemitismus, Dr. Michael Blume. In der fachlichen Expertise des Gremiums sieht er die Chance, auch sprechfähig gegenüber der Politik zu sein. „Im gemeinsamen Kampf gegen Antisemitismus und Verschwörungsglaube geht es um unsere gemeinsame demokratische Gesellschaftsordnung. Der Landtag hat daher für den Sommer 2019 um einen Bericht mit Handlungsempfehlungen gebeten“.

Große Chance auf Fördergelder von Google

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Das tgbw-Projekt „Net vs. NutsZivilcourage im Netz“ erreicht Finale im Google-Wettbewerb

Jetzt hoffen alle auf viele Stimmen, damit die 20.000 Euro von Google kommen: Bei über 2.500 Einreichungen zum großen Wettbewerb „google-Impact Challenge“ schaffte es der Projektvorschlag „Net vs. Nuts – Zivilcourage im Netz“ der Türkischen Gemeinde in Baden-Württemberg e.V. (tgbw) unter die besten 100 lokalen Projekte. „Durch das Erreichen des Finales haben wir die große Chance, am Ende zu den 50 Gewinnern zu zählen und damit eine Fördersumme von 20.000 Euro zu bekommen. Dazu brauchen wir die Unterstützung von allen hier in der Region“, sagt Pressereferent Werner Schulz von der tgbw.

Mit dem Projekt „Net vs. Nuts -Zivilcourage im Netz“ plant die tgbw eine interaktive Webinar-Reihe zum Umgang mit Hatespeech und Hatecrime. Die Webinare wollen mit Hilfe von Fachleuten und Experten Wege aufzeigen, wie man reagieren und sich wehren kann. Sie informieren über Kampagnen, Plattformen, (straf-) rechtliche Lage und über Unterstützungsmöglichkeiten für durch Hate Speech und Hate Crime Betroffene. Das können Haupt- und Ehrenamtliche aus der Flüchtlingshilfe sein, von Gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit betroffene Personenkreise (Menschen mit Behinderung, schwarze Menschen, Sinti und Roma…), aber auch Aktive der Freiwilligen Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks oder kommunale Mandatsträger und –trägerinnen.

 

Durch die Arbeitsform der Webinare von zu Hause oder dem eigenen Büro aus haben insbesondere Menschen, die vielfach engagiert sind, einen enormen Profit durch Zeitersparnis. Außerdem können Menschen mit Mobilitätseinschränkungen teilnehmen – und umweltschonend sind Webinare auch, es sind keine Fahrten nötig.

Jetzt heißt es also: abstimmen – und zwar online auf g.co/KleineTaten. Dort die Kategorie „lokale Projekte“ anklicken und Baden-Württemberg als Suchkategorie eingeben. Insgesamt hat jede Person vier Stimmen. Eine Stimme in der Kategorie “Leuchtturm-Projekte” und drei Stimmen in der Kategorie “Lokale Projekte”. Bis zum 6. Juni um 23.59 Uhr kann abgestimmt werden.